Küchen
Die Küchenschiene ist seit Beginn ein wichtiger Vertriebszweig des MZE. Früher mehr als Küchenabteilung im Möbelhaus, heute öfters als reines Küchenstudio mit Lieferantenkonzentration. Der Küchenfachhandel muss zunehmend dem individuellen Kundenwunsch Rechnung tragen und somit neue Wege beschreiten.
Im Jahre 1995 wurde das Sternküchenkonzept entwickelt und bis zum heutigen Tag kontinuierlich weiter ausgebaut. In Weimar konnten sich die Mitglieder davon überzeugen, welche Werbemaßnahmen und Verbandsunterstützung einem jeden Mitglied, welches im täglichen Geschäft das Sternküchenkonzept umsetzt und „lebt“, zukommen kann. Die Lieferanten der Sternküche sind gutgestimmt für die Zukunft, da diese Eigenmarke der Vergleichbarkeit die Stirn bietet.
Mondschein
Die Warengruppe „Schlafen“ gehört zu dem am stärksten wachsenden Unternehmensbereich bei MZE. Mit über 200 Mitgliedern allein in Deutschland. In Weimar wurde eine Marketing–Offensive für 2010 vorgestellt. Diese umfasst diverse Mailings, Eventvorschläge und weitere Marketingmaßnahmen, die großen Anklang bei den Mitgliedern fanden. Gemäß dem Leitthema werden bei Mondschein die Eigenmarken „KenoKent“ und „IPNOmed“ bereits erfolgreich ein- und umgesetzt. Auf den Herstellerflächen konnten sich die Anschlusshäuser einen Überblick über die aktuellen Eigensortimente, aber auch über die Neuerungen machen.
2HK
Der jüngste Unternehmensbereich bei MZE ist die Schiene „2HK“. Dort finden sich Raumausstatter, Heimtexmärkte, Bodenleger aber auch exklusive Einrichter wieder.
Gerade das Marketingkonzept „Der textile Einrichter“ findet eine hohe Akzeptanz bei den Mitgliedern und liefert nicht nur Alleinstellungsmerkmale, sondern eine Wertschöpfung sowohl für den Händler als auch den Verbraucher, da er alles aus einer Hand bekommt, die Möbel, die Boden- und Wandbeläge sowie die Fensterdekorationen.
Mit den vier Themenfeldern: Klassik(Wohnen) – Küchen(Sternküchen) – Mondschein(Schlafen- IPNOmed- KenoKent) – 2HK deckt der MZE-Verband als einzige Verbundgruppe alle Bereiche rund um das Einrichten ab.
Die Schienen agieren eigenständig am Markt, dies garantiert den Mitgliedern die Professionalität, aber in der Zentrale laufen die Fäden zusammen, was dem Einzelnen wieder einen Informationsvorteil gegenüber Anschlusshäusern mit einer „Monostruktur“ bringt.
Die Stimmung auf der Veranstaltung war sehr gut, sowohl beim Handel als auch auf der Industrieseite. Dies lag sicherlich nicht an den verhaltenen Zahlen in 2010, sondern in dem Bewusstsein, dass „Strukturwandel“, wie er zurzeit im Raume steht, schon immer stattfand und manche Faktoren „pro Mittelstand“ und nicht „pro Gigantismus“ deuten.
Diesen Optimismus spiegelte auch der Geschäftsführer, Rüdiger Gehse wider, denn die Perspektiven sind weder für viele einzelne Mitglieder, noch für den MZE Verband schlecht, der bei gleichbleibender Entwicklung in 2010 vielleicht noch sein 600. (!) Mitglied begrüßen kann, was gegenüber 2005 eine Steigerung von 20% bedeutet. Die Abendveranstaltung begann mit der Laudatio von Herrn Gehse auf den Gründer von MZE und seinen Vater, Herrn Dr. Richard Gehse, der 2009 verstorben ist. Mit einem Bildervortrag und einer Gedenkminute haben die Mitglieder und Mitarbeiter noch einmal die Leistung des Gründers gewürdigt.