Geben doch 26% der 500 befragten (Hobby)Köche an, dass die Männer nun mehr kochen, als noch vor einigen Jahren. Lediglich 15% der Befragten sind der Meinung, dass sich das Kochpensum der Frau erhöht hat.
Frauen ernähren die Familie, Männer kochen aus Freude
Große Einigkeit herrscht unter den weiblichen und männlichen Befragten bei der Frage nach den Gründen der vermehrten Kochaktivitäten bei Männern. Insgesamt sind 33% davon überzeugt das die Emanzipation, im speziellen die Berufstätigkeit der Frau (28%), ein ausschlaggebender Punkt für diesen Trend ist. Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass 24% der Meinung sind, dass vor allem die Lust auf Neues und der Spaß am Kochen die Verantwortung für die männliche Kochmotivation tragen. Ein völlig gegenteiliges Bild teilen die Befragten den Frauen zu. Hier glauben nur 3% an diese Motivation.
17% sind der Meinung, dass Kinder dafür verantwortlich sind, warum Frauen mehr kochen als früher. Wenig überraschend ist, dass nur 3% der Befragten angeben, dass der Nachwuchs ein Grund für Männer ist häufiger zu kochen.
Bei der Wertschätzung von neuen technischen Küchengeräte-Innovationen stehen Frauen den Männern um nichts nach. 24% glauben, dass Männern technisch innovative Küchengeräte wichtiger sind. Bei Frauen sind es fast gleich hohe 23%.
Frauen kochen unter der Woche, Männer am Wochenende
Bei der Frage nach den Kochanlässen, zeigt sich ebenfalls ein eklatanter Unterschied. So bereiten im Alltag während der Woche zu 39% die Frauen das Essen zu und nur zu 15% die Männer. Diese entpuppen sich als Wochenendkocher, wo sie mit 15% einen deutlich höheren Wert aufweisen, als Frauen mit lediglich 8%. Beim Top-Kochanlass, nämlich dem Besuch von Freunden oder bei diversen Feiern, zeigt sich mit 42% Männer und 45% Frauen eine Parität nach Geschlechtern. Weitere Anlässe für Männer den Kochlöffel zu schwingen sind unter anderem Zeitmangel bzw. die Abwesenheit der Partnerin.