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Das Ende von Initiative Textile Räume

08.01.2018

Bei der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, die PR-Arbeit der Initiative Textile Räume e.V. nicht weiter zu führen. Als Gründe dafür werden Mitgliederschwund und fehlende Branchen-Solidarität genannt.


Screenshot: gib-dir-stoff.com

Die gemeinsam PR-Arbeit der Initiative Textile Räume e.V. (ITR) soll nicht fortgesetzt werden. Das ist das Ergebnis der Abstimmung bei der Jahreshauptversammlung. Trotz sehr guter Erfolge waren Mitgliederschwund und fehlende Branchensolidarität gegenwärtig. Der Plan war eine Neuausrichtung der ITR mit einer verlässlichen Marktstatistik für den Bereich der Wohntextilien, welcher belastbare Zahlen für Deko- und Bezugsstoffe (ohne Haustextilien) generieren sollte. Die dazu erforderlichen mindestens 20 Firmen sollten sich bis Jahresende für eine solche Marktstatistik für Deutschland, Österreich und die Schweiz aussprechen. Nachdem diese Teilnehmerzahl nicht zustande gekommen ist, muss die ITR nun aufgelöst werden.

"Bedauern diesen Schritt"
„Wir bedauern diesen Schritt sehr, da sich einige Mitglieder über die vergangenen drei Jahre sehr ins Zeug gelegt haben. Die ITR hat es mit der #GibDirStoff-Kampagne geschafft, Verbraucher in einer zuvor nie dagewesenen Breite und Tiefe zu erreichen und einen Imagewandel zu bewirken. Aber die Branche bringt nicht die notwendige Geduld auf, der es bedarf, um eine Veränderung im Kaufverhalten zu spüren“, kommentiert Joachim Stock, Vorsitzender des Vorstands der ITR, das zu frühe Ende der Brancheninitiative enttäuscht.
„Bedauerlich ist, dass die ITR trotz fabelhafter Ergebnisse ihre Aktivitäten einstellen muss. Aber wenn die Mehrheit der Branche nicht an einem Strang zieht, um Verbraucher für Wohnstoffe zu begeistern, fehlt es schlichtweg an dem notwendigen Budget um langfristig etwas zu bewegen“, fügen Andreas Klenk und Thomas Schmölz, die beiden weiteren Vorstandsmitglieder, hinzu.

Gute Zahlen halfen nicht
Die Presseaktivitäten der #GibDirStoff-Kampagne erzielten eine Gesamtauflage von fast 18 Mio. Abdrucken, über 146 Mio. Online-Aufrufe und einen Anzeigen-Äquivalenzwert von knapp 4 Mio. Euro. Das Online-Magazin hatte bislang 180 Tausend Aufrufe und 70 Tausend Nutzer. Per Facebook wurden 5 Mio. und per Instagram 80.000 Kontakte erreicht.
Die Auflösung des Vereins wird nun zügig umgesetzt. Was mit der Marke #GibDirStoff und dem Online Magazin gib-dir-stoff.com geschieht, das neben einer Händlersuche zahlreiche umfassende Artikel, Informationen und Anregungen für Verbraucher bereit hält, ist noch nicht geklärt.

www.gib-dir-stoff.com

 

 








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