Am Podium diskutieren die vier Branchenprofis Heidrun Brinkmeyer (Ballerina-GF), Ralf Leimbach (GF DER KREIS Systemverbund), Andreas Diepold (BSH-GF Österreich) und Johannes Artmayr (geschäftsführender Gesellschafter von STRASSER STEINE) über den Status Quo und die Zukunft des Küchenmarktes in Österreich. Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Menschen. Märkte. Möglichkeiten.“ stand der österreichische Küchenmarkt im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Differenzierung. Die Quintessenz: Die größten Chancen entstehen im engen Zusammenspiel von Industrie, Verbund und spezialisiertem Fachhandel. Diskutiert wurden unter anderem die steigende Relevanz nachhaltiger Konzepte, die Bedeutung regionaler Sichtbarkeit sowie die Frage, wie Digitalisierung den Menschen im Verkaufsprozess nicht ersetzt, sondern stärkt. Einig war man sich dabei in einem Punkt: Der persönliche Kontakt bleibt auch künftig der entscheidende Erfolgsfaktor.
Klaus Speck und das EUROTEAM berichteten in ihrem Beitrag über die Vorteile der Zentralregulierung, von der DER KREIS-Mitglieder kostenlos profitieren könnten.
Der Ex-Politiker Matthias Strolz entführte schließlich in die Welt von VUCA und BANI und erläuterte, dass in der heutigen Welt, die geprägt ist von diesen Akronymen, durch Irritation Innovation entstehen solle.
VUCA steht dabei für Zeiten, die Volatil, Unsicher, Complexity und Ambiguity sind.
BANI als weiterer Schritt beschreibe ein Umfeld, das Brüchig, Anxious, Non-linear und Imcomprehensive sei.
Zeiten wie diese können und mögen der Ursprung für einen großräumigen gesellschaftlichen Wandel sein, erläuterte er und rief dazu auf, gerade jetzt handlungsfähig zu bleiben, indem man an seiner Identität, Beziehungs- und Resonanzfähigkeit, Widerspruchstoleranz und Resilienz aktiv arbeite.