Die Zusammenarbeit ist dabei schon räumlich naheliegend, immerhin trennen die beiden Verbandszentralen in Neufahrn bei Freising und Neustadt an der Donau nicht einmal 100 Kilometer – und nun rücken die beiden Einkaufs- und Serviceverbände auch inhaltlich enger zusammen. Wie GfMTrend-Geschäftsführerin Monika Simon im Rahmen eines Updates über die Verbandsaktivitäten bekanntgab, hatten sowohl der Aufsichtsrat als auch der Delegiertenbeirat in ihren Sitzungen bereits gestern grünes Licht für die Kooperation gegeben.
„Aus strategischer Sicht sind wir zwei ähnlich ausgerichtete Verbände. Wir setzen auf den Mittelstand und möchten ihn mit allem, was wir tun, dabei unterstützen, zukunftsorientiert zu handeln. Diese gemeinsame Zielsetzung verbindet uns. Umso mehr freuen wir uns, nun offiziell eine Kooperation einzugehen“ - Monika Simon, GfMTrend-Geschäftsführerin
Mit gemeinsamer Power
Im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit stehen mehrere Themenfelder, insbesondere der Austausch über die strategische Ausrichtung des Möbelmittelstands und des spezialisierten Fachhandels in den Bereichen Küche, Schlafen, Massivholz und Handwerk, sprich: Gemeinsame Interessenvertretung zur Stärkung mittelständischer Handelsstrukturen gegenüber der Politik.
Ebenso die Analyse von Sortimentsstrukturen, also die Identifikation von Lieferanten, die den Möbelfachhandel nachhaltig stärken sowie von Sortimenten, die Margen und Alleinstellungsmerkmale sichern, um das jeweilige Leistungs- und Sortimensportfolio zu erweitern.
Drittens die Stärkung der didaktischen Kompetenz, im Rahmen derer gemeinsame Schulungs- und Weiterbildungsformate, Austausch von Referenten und Fachwissen, Zusammenarbeit bei Veranstaltungen und Branchenevents angestrebt werden.
Darüber hinaus der Austausch auf Managementebene in Form regelmäßiger Vernetzungs- und Dialogformate zwischen den Führungsteams beider Verbände, um Innovation zu fördern, Wissentransfer und unternehmerische Entwicklung zu ermöglichen.
Last, but not least, zudem der Erfahrungsaustausch, der Benchmarks, Erfolgsmodelle und Optimierungspotenziale in Bezug auf Kosten und Strukturen identifizieren,vergleichen und weiterentwickeln umfasst.
Erfreulicher Kick-off
Die Kooperation trifft bereits auf positive Resonanz. Helmut Stauner, Prokurist und Vertriebsleiter bei MZE, beschreibt diese als ein Angebot an die angeschlossenen Unternehmen, und auch MZE-Geschäftsführer Rüdiger Gehse blickt optimistisch auf die Zusammenarbeit: