ARCHITECT@WORK: Vienna calling

Der Countdown läuft und in Kürze rollt die ARCHITECT@WORK Wien ihren Teppich für hochkarätige Marken, findige Profis und Inspiration aus. Ein erster Einblick verspricht ein top Event voller kreativer Power.

 

Eine Stadt macht sich bereit. In diesem Fall: Wien – und zwar für die ARCHITECT@WORK Wien. Bereits zum siebten Mal verwandelt dieses außergewöhnliche Event die Stadt und konkret die Stadthalle in ein innovative, inspirierende Welt. Am 16. und 17. September 2026 öffnet sie ihre Türen mit einer Fülle an News, Inspirationen und Wissenswertem und eröffnet den Messeherbst mit frischer, positiver, kreativer Energie.

Die Vorfreude ist groß – und Architekt:innen, Designer:innen, Einrichter:innen, Entwickler:innen und Bauträger:innen können sich auf zwei Tage geballter Innovationskraft freuen. Neben der Ausstellerliste steht auch das hochkarätiges Rahmenprogramm fest und renommierte Vortragende fachen einmal mehr die brennenden Diskussionsthemen in der Architektur an und stellen sie in den Mittelpunkt.

 

Inspiration zum Weiterdenken

Den Anfang macht Markus Penell von O & O Baukunst, der sich mit seinem Vortrag „Transformation auf Europäisch“ sehr kritisch mit der Thematik auseinandersetzt, etwa mit der Frage „Welcher Neubau ist besser als ein Gebäude, das nicht gebaut wird?“ und mit der These, dass der Umgang mit dem Vorhandenen gut eingeübter europäischer Stil sei, während Bedeutendes und Unbrauchbares zu unterscheiden, noch weiterhin zu üben wäre.
Die beiden nächsten am Podium sind Sabrina Mehlan und Stefanie Wögrath von illiz architektur mit dem Thema „Im Bestand denken: Architektur des Weiterbauens“. Sie geben anhand realisierter Projekte in Österreich und der Schweiz Einblicke in ihre Strategien zur Transformation und Fortschreibung des gebauten Bestands, mit denen sie Antworten auf Fragen wie „Wie lässt sich Architektur weiterdenken, ohne neu zu beginnen?“ oder „Wie werden vorgefundene Strukturen, Materialien und Potenziale in neue räumliche und programmatische Qualitäten überführt?“ gefunden haben.
Den Abschluss an Tag Eins macht Clemens Bortolotti von riccione Architekten, der – begleitet durch die Präsentation aktueller Projekte in den Spannungsfeldern Denkmalschutz, Moderne, Transformation und Erhalten – über die „Annahme und Mitnahme flacher Bälle“ sprechen wird.

Neue Ansätze im Fokus
 

Ressourcenschonend, identitätsstiftend und offen für zukünftige Nutzungen, Veränderungen und neue Formen des Zusammenlebens: Unter diesem Motto eröffnet Herwig Spiegl von AllesWirdGut an Tag Zwei die Vortragsreihe mit „Dran bleiben!“. Er ist überzeugt, dass Transformation dort beginnt, wo Architektur Bestehendes nicht ersetzt, sondern weiterbaut, und dass aus vorhandenen Strukturen neue soziale, räumliche und nachhaltige Qualitäten entstehen.
Ihm folgt Michael Obrist von feld72 Architekten, der mit dem Titel „Das Vorhandene neu verhandeln“ einen Paradigmenwechsel hin zum Weiter- und Andersbauen aufzeigen will, mit dem das Büro im ganzheitlichen Umgang mit Bestand und sozialen Räumen neue Perspektiven für urbane und ländliche Kontexte entstehen lässt.
Das letzte Wort hat Michael Salvi von Schenker Salvi Weber, der in seinem Beitrag „Schichten der Zeit – Transformation im architektonischen Kontext“ anhand denkmalgeschützter Bauten zeigt, was Weiterbauen für sein Büro bedeutet, nämlich aus dem Bestand neue Schichten zu entwickeln, die sich sensibel einfügen und dem Ort eine zeitgemäße, eigene Logik verleihen.

Übrigens: Die Vorträge sind nicht nur allesamt hochkarätig und spannend, sondern werden von Austrian-Architects.com kuratiert und die Veranstaltung kann als Fortbildung im Sinne des Paragraphen 2 der Architekt:innenBerufsfortbildungsverordnung (Arch-BF-VO) angerechnet werden.

 

Einblick in die Zukunft
 

Zu den Fixstartern bei dieser komplett ausgebuchten Wiener Edition, bei der nicht weniger als 250 Innovationen vorgestellt werden, gehören außerdem die sechste Projektausstellung von World-Architects mit insgesamt 44 ausgewählten Arbeiten aus aller Welt zum Leitthema der Veranstaltung „Transformation“, das auch von der Fotoausstellung von World-Architects.com mit Fokus auf unterschiedliche Ansätze im Wandel und in der Weiterentwicklung in der Architektur aufgegriffen wird. Die optimale Ergänzung dazu ist die Ausstellung der Materialdaten- und Kollaborationsplattform revalu mit ihrer Präsentation von alternativen Materiallösungen für eine gesunde und regenerative und kohlenstoff-reduzierte Zukunft. Jedenfalls einen Besuch wert ist die Installation „Tape OVER“ des Berliner Elektro-Subkultur-Künstlers Robert König, der unter dem Pseudonym RØB arbeitet und in seiner eigenen Kunstform Tape Art mit dem Material Klebeband experimentiert und auf diese Weise die junge Kunstform international bekannt macht.

 

Bereit für’s Highlight
 

So erwartet Profis auf der ARCHITECT@WORK Wien volles Programm – von Innovationen über Impulse bis Inspirationen – und avanciert einmal mehr zum „place to be“ für die Branche.

 

www.architectatwork.at