Neue Ansätze im Fokus
Ressourcenschonend, identitätsstiftend und offen für zukünftige Nutzungen, Veränderungen und neue Formen des Zusammenlebens: Unter diesem Motto eröffnet Herwig Spiegl von AllesWirdGut an Tag Zwei die Vortragsreihe mit „Dran bleiben!“. Er ist überzeugt, dass Transformation dort beginnt, wo Architektur Bestehendes nicht ersetzt, sondern weiterbaut, und dass aus vorhandenen Strukturen neue soziale, räumliche und nachhaltige Qualitäten entstehen.
Ihm folgt Michael Obrist von feld72 Architekten, der mit dem Titel „Das Vorhandene neu verhandeln“ einen Paradigmenwechsel hin zum Weiter- und Andersbauen aufzeigen will, mit dem das Büro im ganzheitlichen Umgang mit Bestand und sozialen Räumen neue Perspektiven für urbane und ländliche Kontexte entstehen lässt.
Das letzte Wort hat Michael Salvi von Schenker Salvi Weber, der in seinem Beitrag „Schichten der Zeit – Transformation im architektonischen Kontext“ anhand denkmalgeschützter Bauten zeigt, was Weiterbauen für sein Büro bedeutet, nämlich aus dem Bestand neue Schichten zu entwickeln, die sich sensibel einfügen und dem Ort eine zeitgemäße, eigene Logik verleihen.