Bo:IA inspiriert mit Salon i zu Future Work

Erstmals fand der Salon i des Bo:IA in Salzburg statt und drehte sich um ein top Thema. Unter dem Titel „Future Work: New Collaboration and Identity“ informierten und diskutierten Branchen- und Innenarchitektur-Profis.

 

Innenarchitektur trifft Future Work – so geschehen beim Salon i, initiiert vom Bund Österreichischer Innenarchitektur, der erstmals in Salzburg Station machte. Am Abend des 20. November kamen im Schauraum der Bene GmbH im Gusswerk Expert:innen und Interessierte zusammen, um sich unter dem Titel „Future Work: New Collaboration and Identity“ über die Zukunft der Arbeitswelt auszutauschen.

Im Fokus standen dabei räumliche, kulturelle und gestalterische Veränderungen, die neue Formen des Arbeitens prägen und Innenarchitektur zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Das Thema ist brandaktuell, immerhin stellt der Wandel der Arbeitswelt neue Anforderungen an Gestaltung, Zusammenarbeit und räumliche Identität. Innenarchitektur rückt dabei zunehmend in den Fokus, wenn es darum geht, zukunftsfähige Arbeitsumgebungen zu entwickeln. 

Mit diesem Leitgedanken setzte der Bo:IA das Thema seines Salon i am Donnerstagabend und beleuchtete bei dem erfolgreichen, erstmals in der Mozartstadt gastierenden Bo:IA-Format Trends, Herausforderungen und Perspektiven von Future Work. Diese Gelegenheit nutzen zahlreiche Besucher:innen aus Innenarchitektur, Wirtschaft und Kreativbranche, um über die Rolle von Innenarchitektur in der Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitsumgebungen zu diskutieren.

 

„Der Wandel der Arbeitswelt zeigt, wie entscheidend Innenarchitektur für Identität, Orientierung und Zusammenarbeit geworden ist. Mit dem Salon i möchten wir diesen Diskurs sichtbar machen und den Raum öffnen, um Zukunft gemeinsam zu denken. Ich freue mich sehr darüber, dass uns das so gut gelungen ist“ - Lisa Idziorek, Bo:IA-Vorstandsmitglied

Impulse aus der Praxis lieferten Natalie Pichler und Jürgen Holler, Gründer:innen des Linzer Studios Offora, sowie von Martin Luptacik, Workplace Expert Consultant bei FORMFUNK consulting. Mit ihren Beiträgen gaben sie Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Arbeitswelt und veranschaulichten, wie Innenarchitektur neue Anforderungen übersetzen kann.

So zeigten Natalie Pichler und Jürgen Holler vom Linzer Innenarchitektur- und Designstudio OFFORA in ihrem Vortrag, wie sie ein feines Gespür für Raum und Atmosphäre mit strategischem Bürodesign verbinden. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Wechselwirkung zwischen Raum, Mensch und Objekt – ein Zusammenspiel, das wesentlich dazu beiträgt, Unternehmenskultur sichtbar und spürbar zu machen. Besonders betonten sie Wertschätzung gegenüber Mitarbeiter:innen als zentralen Bestandteil ihrer Konzepte. Innenarchitektur wird dabei zu einem Instrument, das Bindung stärkt, Identität fördert und Unternehmen langfristig unterstützt.

Martin Luptacik widmete seinen Vortrag der Frage, wie und in welchen Räumen Menschen künftig arbeiten wollen. Als Workplace Expert Consultant bei FORMFUNK consulting befasst er sich mit nachhaltigen Raumstrategien, der Transformation bestehender Gebäude und der Entwicklung unterschiedlicher Arbeitsplatzmodelle. Er zeigte auf, wie gestalterisches Denken, analytische Präzision und ein tiefes Verständnis für Organisationskultur zusammenwirken müssen, um Räume zu schaffen, die Veränderung unterstützen und sinnvolle Arbeitsprozesse ermöglichen.

Lieferten sie spannende Impulse, fand der inspirierende Salon i des Bo:IA danach bei vertiefenden Gesprächen, Austausch und Networking in anregenden Umfeld und angenehmer Atmosphäre seinen Ausklang und Abschluss – und war nicht nur erneut ein Erfolg, sondern feierte auch eine gelungene Premiere in Salzburg.

 

www.innenarchitekten.at