FORMDEPOT Salon 2026 im Licht der „Resonanz“

Alles resonierte beim FORMDEPOT Salon 2026. Das außergewöhnliche Event zum Leitthema „Resonanz“ eröffnete tiefe Einblicke, spannende Erkenntnisse, unerwartete Erlebnisse – und lieferte viele frische Impulse.

 

Subtil und doch mit allen Sinnen erleb- und spürbar, spielen Material, Raum und Mensch auf wundersame Weise zusammen. Resonanz ist das große Schlagwort, das beim FORMDEPOT Salon 2026 ganz und gar in den Fokus, ins Zentrum von Architektur, Design und Begegnung gerückt wurde. Am 17. April 2026 drehte sich im FORMDEPOT in der Abelegasse in Wien alles um um dieses essenzielle, unscheinbare und kraftvolle Element. Kenner:innen wissen es und viele Interessierte erlebten bei dem Event einmal mehr, dass wo FORMDEPOT Salon oben steht, viel Inspiration, Input auf allen Ebenen und Networking drinnen ist – und mit dem Leitthema wurde ein spannendes Feld aufgespannt, wie immer am Puls der Zeit und mit visionärem (Ein-)Blick.

So übersetzte der FORMDEPOT Salon das Leitthema „Resonanz“ in ein vielschichtiges Format aus räumlicher Erfahrung, Materialforschung, interdisziplinärem Austausch und sozialer Begegnung. Im Mittelpunkt stand ein Perspektivwechsel in Architektur und Design: weg von Kontrolle und reiner Funktionalität, hin zu Beziehung, Wahrnehmung und Wechselwirkung. Resonanz ist ein neuer Zugang zu Architektur und Design – dies wurde bei dem außergewöhnlichen Event deutlich und ein ganztägiges Programm aus Installationen, Materialexperimenten, Diskurs und Soirée diese als räumliches, soziales und sinnliches Prinzip erlebbar. Gemeinsam mit den Salon Partnern und Ausstellern 2026 eröffnete das FORMDEPOT einmal mehr eine besondere Plattform mit viel Tiefgang, intensiver Auseinandersetzung, Wow- und Aha-Effekten, die nicht nur an diesem Tag nachhallten, sondern auch in Zukunft ihre wortwörtliche „Resonanz“ finden werden.

Open Salon eröffnet Resonanzräume
 

Bereits im Open Salon wurden von 11 bis 16 Uhr im gesamten Haus Resonanzräume geöffnet. Installationen, Workshops und experimentelle Formate luden dazu ein, Material, Atmosphäre und Gestaltung als offenen Prozess zu erleben. Projekte wie Beyond Composition, Surface Transformation, Responsive Spaces, Earth in Process, Primal Forms, die Inszenierung von TON auf der Resonanz Wall sowie KIMONO von Vierdrei × Andreas Reimann zeigten unterschiedliche Zugänge dazu, wie Resonanz zwischen Material, Herstellung, Raum und Mensch entstehen kann.

Ergänzend präsentierten die Member und Partner des FORMDEPOT eine Vielzahl außergewöhnlicher Designneuheiten, die den inhaltlichen Rahmen des Salons erweiterten und vertieften. Diese sind ab sofort im FORMDEPOT zu sehen und zu erleben und machen den Salon über den Veranstaltungstag hinaus dauerhaft erfahrbar.

 

Resonanz Wall, Materialexperimente & mehr
 

Mit Beyond Composition wurde eine interaktive Material- und Kompositionswand geschaffen, die Gestaltung als offenes System erfahrbar machte. Realisiert von Mayr & Glatzl, Filafil! und TON, ergänzt durch textile Schiebeelemente von Silent Gliss, umgesetzt mit Tischlerei Mayr und konzeptionell begleitet von IDENTITIES, entstand eine räumliche Materialbibliothek, die visuelle Gestaltung und Ideenfindung unterstützt. Im Rahmen dieser Resonanz Wall präsentierte TON seine gebogenen Holzstühle als Ausdruck handwerklicher Tradition und materieller Qualität. Die Objekte wurden am Tisch von Stefan Knopp inszeniert und in einen Kontext gesetzt, der Konstruktion, Proportion und Materialität bewusst hervorhob.

Surface Transformation, Resonanz durch Veredelung von Zsolt Szalai × Vierdrei Design, untersuchte die Oberfläche als wandelbares System. Durch die gezielte Bearbeitung eines bestehenden Stuhls mit einem Lehmgemisch wurde Material nicht ersetzt, sondern transformiert. Die entstehende Schicht machte Spuren von Hand, Zeit und Nutzung sichtbar und zeigte, wie Oberfläche als Prozess verstanden werden kann – als Träger von Veränderung, Erinnerung und Weiterentwicklung.

Responsiv & innovativ
 

Mit Responsive Spaces entstand im Subspace Studio eine experimentelle Installation von Gira, Silent Gliss, Inveoo und FlexMirror, die das Potenzial intelligenter Systeme in der Raumgestaltung untersuchte. Licht, Spiegelung und textile Elemente reagierten auf Präsenz und Bewegung und machten Atmosphäre als dynamischen Zustand erfahrbar.

Mit Earth in Process widmete sich der Salon dem Potenzial von Lehm als zeitgenössischem Baustoff. Im Kitchen Lab entstand mit Lauter, Mudklub und dem Keramiker Matthias Schawerde ein Setting, das Lehm als lebendigen Prozess erfahrbar machte.

Mit PRIMAL FORMS präsentierte Stefan Knopp eine Kollektion, die natürliche Formprinzipien in zeitgenössisches Möbeldesign überführt.
Auch junge kreative Handschriften fanden gezielt Raum. Mit KIMONO zeigten Vierdrei und Andreas Reimann ein Projekt an der Schnittstelle von Design und künstlerischer Intervention.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Integration von Technologie. Mit The [in]visible N°1 wurde ein neuer Zugang zur Einbindung von Audiotechnik vorgestellt – als skulpturales Element im Raum, entwickelt in Zusammenarbeit von inveoo, Mayr & Glatzl, Tischlerei Mayr, Schotten & Hansen, Schreiber & Partner und LB Lautsprecher und Beschallungstechnik.

„Resonanz - Beyond Form: Designing Relations“
 

- unter diesem Titel vertiefte ein Panel Talk am Nachmittag das Leitthema „Resonanz“ des FORMDEPOT SALON 2026. Unter der Moderation von Lisa Koestl (FORMDEPOT / Identities) diskutierten Neena Gupta (CEO Miiro Hotels), Michael Salvi (Partner Schenker Salvi Weber Architekten), Lukas Crepaz (kaufmännischer Direktor Salzburger Festspiele) und Amrei Zopf-Jörchel (Psychologin) Resonanz als Zusammenspiel von Raum, Wahrnehmung und sozialer Interaktion – ein spannendes Highlight, das für viel Inspiration bei den zahlreichen Teilnehmenden sorgte.

Meet, greet & more
 

Ohnehin ein Meetingpoint par excellence, avancierte der FORMDEPOT Salon mit dem Salon Soirée zum Hotspot für die Branchenprofis. Von Impuls und Diskurs ging es in Atmosphäre und Networking über und von 18 und 24 Uhr wurde das FORMDEPOT zum offenen Raum für Begegnung und Austausch – und dies ausreichend genutzt. Unter den Gästen gaben sich renommierte Architekt:innen und Interior Designer:innen, Vertreter:innen aus Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft, Entwickler:innen und Unternehmer:innen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gleichermaßen die Klinke in die Hand und ein Stelldichein.

Die hohe Dichte an Entscheidungsträger:innen, Gestalter:innen und Meinungsbildner:innen machte den Abend zu einem intensiven sozialen Resonanzraum, in dem neue Kooperationen entstanden und bestehende Netzwerke vertieft wurden.

 

Kulinarische Inszenierung
 

Begleitet wurde das Programm durch ein kuratiertes kulinarisches Konzept, inszeniert von Francophil | Catering und Events – und wortwörtlich Teil der Inszenierung. Yia Yia and Friends Öle setzte kulinarische Akzente, Regner begleitete den Tag mit erlesenen Weinen und Van den Berg ergänzte das Angebot mit charakterstarken Cocktails – präsentiert in exklusiven mundgeblasenen Gläsern von Ichigo Vienna. Die Lemon Sour Bar mit IPPAI Lemon Sour, einem 100 % natürlichen Cocktail auf Shochu-Basis im japanischen Stil, fügte sich dabei mit einem frischen, präzisen Akzent in das Gesamterlebnis ein.

Ganzheitlich resonierend
 

Der FORMDEPOT Salon 2026 zeigte, wie sich Diskurs, Raum, Material und soziale Interaktion zu einem ganzheitlichen Format verbinden lassen. Resonanz wurde nicht nur thematisiert, sondern in allen Ebenen des Programms erlebbar gemacht.

 

www.formdepot.at