28 wohninsider.at | April/Mai | 02. 2026 NETZWERKE „Wer nur reagiert, gerät unter Druck. Wer vorbereitet ist, bleibt handlungsfähig. Genau hier zeigt sich die Bedeutung der MZE-Lieferantenvielfalt, nicht als leere Werbeversprechen, sondern als bewusst aufgebaute unternehmerische Stärke.“, unterstreicht Andreas Hemetsberger, Geschäftsleiter MZE Österreich & Südtirol. Mit rund 1.000 Lieferanten schafft MZE Österreich & Südtirol die Grundlage für Stabilität im Einkauf und jene Flexibilität, die es braucht, um sich in einem dynamischen Marktumfeld weiterzuentwickeln. Auswahl statt Abhängigkeit Produkte am Einrichtungsmarkt sind vergleichbarer geworden, während Lieferketten anfälliger werden und Kundenanforderungen deutlich differenzierter sind. In diesem Umfeld entscheidet nicht mehr allein das einzelne Produkt über den Erfolg, sondern die Fähigkeit, Angebote flexibel anzupassen, ohne die eigene Positionierung zu verlieren. „Lieferantenvielfalt ist kein Selbstzweck. Es geht darum, Auswahl zu haben, wenn es darauf ankommt. Unsere Sortimentstiefe ist die Voraussetzung dafür, dass unsere Mitglieder auch in schwierigen Marktphasen souverän bleiben und aktiv gestalten können. Wenn Sie heute nur auf wenige Bezugsquellen setzen, übernehmen Sie externe Risiken völlig ungefiltert, das ist aus meiner Sicht unternehmerisch nicht verantwortbar.“, erklärt Andreas Hemetsberger. Struktur, die Vielfalt nutzbar macht Die große Sortimentsbreite bei MZE ist kein Zufall. Sie entsteht durch gezielte Auswahl, klare Strukturen und langfristige Partnerschaften. Vier definierte Unternehmensbereiche geben dabei Orientierung und sorgen dafür, dass Vielfalt nicht beliebig wird, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich funktioniert. „Es geht nicht darum, möglichst viele Lieferanten zu haben, sondern die richtigen. Vielfalt funktioniert nur dann, wenn sie strukturiert ist und im Betrieb auch sinnvoll eingesetzt werden kann. Deshalb bilden wir ein tragfähiges System mit Bestand, das auch funktioniert, wenn sich Rahmenbedingungen verändern.“, betont Hemetsberger. Innovation entsteht aus Spielraum „Innovation im Einrichtungsfachhandel wird oft mit Trends gleichgesetzt. Tatsächlich entsteht sie jedoch aus etwas Grundsätzlicherem: der Möglichkeit, Bestehendes weiterzuentwickeln und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Ich bin überzeugt, dass Innovation aus Freiheit entsteht. Wer Auswahl hat, kann gestalten. Wer keine hat, muss reagieren.“, unterstreicht Hemetsberger das gestalterische Potenzial. Die breite MZE-Lieferantenbasis eröffnet genau diesen Spielraum. Sie ermöglicht es, Materialien zu variieren, Preislagen anzupassen oder Lösungen individueller zu denken, ohne das eigene Gesamtkonzept zu verlieren. Stabilität, die beim Kunden ankommt Störungen in Lieferketten oder unerwartete Preisentwicklungen lassen sich nicht vollständig vermeiden. Aber der Umgang damit lässt sich steuern. Lieferantenvielfalt schützt Fachhändler davor, Aufträge und Reputation zu verspielen, weil ein Liefertermin kippt. Sie schafft jene Stabilität, die im direkten Kundenerlebnis oft den entscheidenden Unterschied macht. Trends erkennen und übersetzen Neben Stabilität und Flexibilität spielt auch die Weiterentwicklung des Sortiments eine zentrale Rolle. MZE setzt deshalb bewusst auf aktives Trendscouting und ist auf internationalen Branchenplattformen wie dem Salone del Mobile in Mailand vor Ort. Dort geht es für LIEFERANTENVIELFALT ALS STRATEGISCHER HEBEL Warum Sortimentstiefe im Fachhandel Innovationsfähigkeit erst möglich macht Lieferengpässe, Preisanpassungen oder der kurzfristige Ausfall einzelner Hersteller gehören längst zum Alltag im Einrichtungsfachhandel. Entscheidend ist heute nicht mehr, ob solche Situationen auftreten, sondern wie Betriebe darauf vorbereitet sind. LIEFERANTENVIELFALT ALS STRATEGISCHER HEBEL Fotos: MZE
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