wohninsider 2.2026

02.2026 | April/Mai | wohninsider.at 63 RAUM : OBJEKT Bereich der Einrichtung geht es um lebendige Produkte, um ganzheitliche Lösungen, um individuelle Planung. Ich vollziehe immer eine 360°-Drehung mit den Kund:innen und hierin liegt meine Stärke. Kund:innen suchen Orientierung und mehr denn je die persönliche, emotionale Betreuung und Begleitung für ihr maßgeschneidertes Wohnkonzept. Es liegt an uns Einrichtungsfachprofis, sie abzuholen und optimale Gestaltungslösungen zu entwickeln. Diese Beratungs- und Planungsleistung wird für den Möbelhandel ein immer größeres, entscheidendes Thema werden. Damit können sich Profis profilieren und es gelingt, die Preisspirale zu verlassen. Wie viel Spezialisierung braucht es in einer ganzheitlich gedachten Einrichtungswelt? Es ist wichtig, den eigenen Stil zu kennen, zu wissen, was man bieten kann, und diesen Fokus auch beizubehalten. Ich setze mit „Daunenspiel“ bewusst auf europäische Marken mit europäischer Produktion, auf qualitativ hochwertige Produkte, primär italienisches und skandinavisches Design, auf starke, verlässliche Partnerschaften und habe mir ein gutes Netzwerk aufgebaut, um alle Bereiche von Planung bis Realisierung abdecken zu können. Sich nur auf einen Teilbereich einzuschränken, halte ich für schwierig. Ich will das Maximum für meine Kund:innen rausholen. Das gelingt nur, wenn ich alles in meiner Hand habe. Partnerschaftliche Zusammenarbeit ist ganz wichtig, findet in Österreich aber leider immer noch zu wenig statt. Damit könnte aber die Wertschätzung von Einrichter:innen bei den Kund:innen und ihr Gespür, was gute Einrichtung kann, dass sie und unsere Leistung den Preis wert sind, gesteigert werden. Ist dies aktuell nicht oder zu wenig der Fall? Wie reagieren Sie darauf? Ich habe schon den Eindruck, dass öfter Leerberatungen stattfinden und bei Umgestaltungen die Ernsthaftigkeit und Entscheidungsfreude fehlt. Wir haben einen eigenen Onboarding-Prozess entwickelt, mit dem wir uns viel Zeit für die Kund:innen, ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen nehmen, sie mit einer Präsentation durch unsere Philosophie führen und in Form von inspirierendem Bildmaterial die richtigen Fragen stellen, um alle Einrichtungswünsche, auch die noch unbekannten, herauszukitzeln. Das ist wertvoll für uns, für die Kund:innen, für das Verständnis und Vertrauen. Wie gestaltet sich die Zielgruppe? Wo positionieren Sie sich? Für mich liegt der Fokus auf dem Privatbereich und preislich in der guten Mitte. Meine Kund:innen wollen gute Qualität ohne großen Marken-Marketing-Preisaufschlag. Dementsprechend gestaltet sich auch mein Portfolio. Essenziell ist unser guter, persönlicher Service. Mein Team und ich denken immer einrichtend, ganzheitlich, individuell. Das zeichnet uns aus, mit diesem Gesamtpaket begeistern wir die Kund:innen und heben uns ab – und das schon seit zehn Jahren erfolgreich. Ad multos annos! Welche Ziele haben Sie sich gesetzt? Ein Wunsch ist es, mein Team noch weiter auszubauen, und dieser geht in Kürze mit einer jungen Mitarbeiterin in Erfüllung. Ein weiteres Ziel ist definitiv, im Projektbereich mehr Fuß zu fassen und ihn weiter auszubauen. Das ist ein spannender Bereich, wo sich auch mutigere Lösungen umsetzen lassen. Außerdem werden wir unser Service wie gewohnt kontinuierlich erweitern, sowie laufend nützliche digitale Programme aufspüren, die unseren Alltag und unsere Interior Arbeit bestens unterstützen. Alles mit Blick auf maßgeschneidertes Interior Design und rundum zufriedene Kund:innen. www.daunenspiel.at „Bei Interior Design braucht es Emotion, Persönlichkeit. Das schafft Differenzierung, auch in Zeiten von KI.“ Hochwertig & inspirierend: Der Schauraum in Wien (linkes Bild). Maßgeschneidert und mit Liebe zum Detail: Das Interior Design à la „Daunenspiel“. Mit Wissen, Können, Erfahrung und Fingespitzengefühl planen, gestalten und realisieren Sofia Vrecar und ihr Team außergewöhnliche Einrichtungslösungen.

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