wohninsider 2.2026

02.2026 | April/Mai | wohninsider.at 77 RAUM : OBJEKT neration, also Personen ab 30 Jahren, setzt sich viel intensiver damit auseinander. Das hat auch mit Social Media und Reisen zu tun, wo sie Inspirationen finden. Österreich ist ein Vorreiter im Bereich Wohnen. Für die eigenen vier Wände wird gerne Geld in die Hand genommen. Österreicher:innen wollen qualitativ hochwertig wohnen. Dazu zählt auch gute Lichtgestaltung. Inwieweit spielen Trends eine Rolle? Gutes Licht ist kein Trend. Bei dekorativen Leuchten lassen sich Trends mitmachen, bei architektonischem Licht nicht. Wir verfolgen keine Trends, sondern die Verwirklichung der Kund:innenwünsche. Die Kund:innen stehen bei uns im Zentrum und wir wollen, dass sie ihr Leben lang glücklich sind mit der Entscheidung für die Leuchten, die sie sich bewusst ausgesucht haben, und der Lichtplanung, die wir erarbeitet haben. Wir leiten sie mit unserer Kompetenz ein Stück weit, erklären, wo Trendprodukte eingesetzt werden können, aber ermutigen sie auch, sich etwas zu trauen, und bekommen immer die Rückmeldung, dass es auch nach Jahren eine tolle Entscheidung war. Das freut mich und ist auch das Ziel. Ist gutes Lichtdesign eine Lebens- entscheidung? Auf jeden Fall. Wir sind primär im Privatbereich aktiv und das Zuhause ist ein Rückzugsort, der gemütlich sein soll. Licht spielt dabei eine ganz wesentliche Rolle. Es muss den Bedürfnissen entsprechen und sich je nachdem, was gefordert und gewünscht ist, auch adaptieren lassen können. Die beste Lichtplanung gelingt in der Abstimmung mit den Materialien, Farben, Möbeln, Oberflächen. Dann ist sie auf den Punkt gebracht. Licht und Interior Design gehen Hand in Hand. Das Wichtigste bei der Lichtgestaltung ist, den Gegebenheiten der Räume nachzuspüren. Es ist Kreativität gefragt, um Möbel und Räume optimal zu inszenieren. Schafft dieser Zugang auch Weiterempfehlung? Worin liegt der Erfolgsschlüssel? Bei uns läuft viel über Weiterempfehlungen. Für mich sind Kund:innen, die nur eine Leuchte brauchen, genauso wichtig wie Kund:innen, die eine ganzheitliche Lichtplanung suchen. Das zählt für mich zum Service, genauso wenn Kund:innen wirklich unglücklich mit der Leuchte sind, dass sie diese zurückbringen können. Lösungen zu finden ist die Aufgabe des Fachhandels und nicht, sich in der Preisspirale hinunter drehen zu lassen. Es geht nicht mehr nur um das Produkt. Preise sind vergleichbar, aber wenn der Servicefaktor dazukommt, dann sind sie es nicht mehr. Das Internet ist auch keine Konkurrenz. Wir haben zwar einen Onlineshop, aber nur um zu zeigen, was wir haben, in welchem Preissegment wir uns bewegen und damit Kund:innen ein erstes Gespür bekommen. Guter Service wird in Österreich noch immer gerne wahrgenommen, etwas mehr Geld dafür ausgegeben und spricht sich herum. Wir werden unser Angebot auch noch erweitern und im nächsten Schritt den Schauraum um ein Lichtkompetenzzentrum ergänzen, das schon bald fertig sein wird. www.beranekleuchten.at Mit Know-how und Gespür für Raum, Kund:innen und deren Bedürfnisse werden maßgeschneiderte Lichtlösungen geplant und realisiert. „Es ist Kreativität gefragt, um Möbel und Räume optimal zu inszenieren“, so Erwin Lehner. „Österreicher:innen wollen qualitativ hochwertig wohnen. Dazu zählt auch gute Lichtgestaltung.“

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