wohninsider 3.2026

03.2026 | Juni/Juli | wohninsider.at 27 NETZWERKE Nie geplant, selbstständig zu sein Rückblickend meint Hutterer: „Ich hatte es eigentlich nie geplant, mich selbstständig zu machen.“ Begonnen hatte der gelernte Tischler bei ewe, später wechselte er in die Gastronomie-Einrichtung. Das ist eine eigene Nische und erfordert sehr viel Kreativität und Aufwand, die Planung ist das Coolste, was es gibt. Wir haben zahlreiche Diskotheken und Lokale im Rotlicht-Milieu ausgestattet, da arbeitet man immer mit Gesamtbildern.“ Aber, so Hutterer weiter, „irgendwann wurde es Zeit, einen eigenen Weg zu gehen.“ 2012 kam dann der Schritt in die Selbstständigkeit. Zuerst mit einem Kollegen, ab 2017 dann alleine. Heute ist Hutterer Teil einer Arbeitskommune, zu der u.a. eine große Tischlerei und andere Gewerke gehören. „Wir sind lauter eigenständige Firmen, arbeiten in einer Symbiose, die bei den Kunden sehr gut ankommt, weil sie auf alles zurückgreifen können.“ Auch in Sachen Montage vertraut Hutterer auf ein Netzwerk in ganz Österreich. „Gute Monteur-Teams suchen sich aus, für wen sie arbeiten. Meine Projekte übernehmen sie gerne, weil meine Kunden immer glücklich sind und es praktisch keine Reklamationen gibt.“ Schüller und Der Küchenring In Sachen Planung und Möbelhersteller setzt Hutterer seit Jahren auf Schüller Küchen. „Das ist meine Hausmarke seit 2017, eine gewaltige Firma, die u.a. diese runden Elemente hat. Das Geniale daran ist, abgesehen davon, dass es mega aussieht, dass es, wenn es industriegefertigt ist, kaum teurer ist als herkömmliche Fronten. Wir sprechen da von einem Mehrpreis von 700 Euro. Im Endergebnis macht es aber einen riesigen Unterschied.“ Zum anderen zähle für ihn und seine Kunden auch das Argument der Regionalität: „Schüller ist ein bayrischer Möbelhersteller, in Summe kommt aber die Küche dann zu knapp 80 % aus Österreich, weil da sind Blum-Beschläge drinnen, die Stiwa ist ein weiterer Zulieferer. Ich sage meinen Kunden gerne, dass in ihrer Küche ganz viel Regionalität drinnen steckt, daher arbeite ich auch sehr gern mit Steinmetzen aus dem näheren Umfeld zusammen.“ Bei Der Küchenring ist Hutterer von Beginn an. „Es erschien mir damals plausibel, mir ging es primär um die Konditionen und da habe ich das Gefühl, dass Der Küchenring besser aufgestellt ist bei Schüller als andere.“ In Summe sei er mit der Betreuung und dem Paket, das Der Küchenring bietet, sehr zufrieden. In die Zukunft Aktuell plant Hutterer rund 50 Küchen im Jahr bei einem Durchschnittspreis von 25.00035.000 Euro. „Ich habe das Glück, dass ich meine Arbeit, glaube ich, sehr gut mache und meinen Kunden auch einen guten Preis dafür bieten kann. So darf ich von 20 Planungen 19 auch tatsächlich umsetzen.“ Dass die KI langfristig seinen Job gefährden könnte, schließt er nicht aus: „Ich bin sehr kreativ in meinen Arbeiten und habe ein Handwerk gelernt, insofern denke ich, dass ich noch ein paar Jahre gut zu tun haben werde …“ www.moderne-kuechen.at Der neue Der Küchenring-GF Marcus Roth (li.) und Österreich-Geschäftsführer Bernhard Achleitner kamen persönlich nach Laakirchen, um den Preis an Johannes Hutterer zu übergeben. Ebenfalls gekommen, um zu gratulieren, v.l.: Georg Fritsch von Siemens, die Kundin Elvira Kurz sowie Christian Fenzl von Schüller Küchen. Wohlfühlen und gemeinsam Spaß an der Sache haben, das steht bei Hannes Hutterer weit oben auf der Agenda.

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