04.2026 | August/September | wohninsider.at 19 NETZWERKE Unternehmen sofort aktiv durchstarten können. „Es gibt keine Ausbildungsschiene, die annähernd die Qualitäten vermittelt, die die Absolvent:innen der EBS Kuchl mitbringen. Die Schule ist mit zehn Monaten realer Ausbildungszeit, zugespitzt und fokussiert auf die Kompetenzen in der Einrichtungsbranche, einzigartig im deutschsprachigen Bereich. Diese kurze, branchenspezifische Ausbildung, in der Mitte Österreichs positioniert, mit Vortragenden aus der Praxis und offen für Neu- und Quereinsteiger:innen sind die Spezifika der Schule.“ Die Gründungsidee – „Aus der Branche für die Branche“ – hat sich nie verändert „daraus resultiert unser Antrieb, die EBS laufend an die Anforderungen und Bedürfnisse des Marktes anzupassen.“ Dazu zählen neben dem um zeitgemäße Inhalte laufend erweiterte Lehrplan auch frische Ideen wie die Projektwoche mit realistischen Planungs-, Auftrags- und Bestellsituationen sowie neue Initiativen wie der Karrieretag am 8. Oktober 2026. Kuchler Spirit mit Potenzial für mehr Jungprofis und Branche werden auf vielen Wegen „verkuppelt“. „Die Auszubildenden werden nicht mehr. Daher ist es umso wichtiger, sie anzusprechen und ihnen eine fundierte Ausbildung mit Zukunftsperspektive zu bieten“, betont Eckereder „Wir haben ein enormes Reservoir an top ausgebildeten Einrichtungsfachberater:innen. In der Branche kennt so gut wie jede:r die EBS Kuchl und unsere Absolvent:innen sind in verschiedensten Unternehmen und Bereichen aktiv.“ Schule und Absolvent:innen seien ein Schatz für die Branche, die seit fünf Jahrzehnten der „Kuchler Spirit“ auf viele Wege durchweht. „Stolz macht uns auch, dass viele namhafte Unternehmen uns die nächste Generation anvertrauen, weil sie wissen, dass ihre Kinder hier bestens ausgebildet werden.“ Wermutstropfen und zugleich großes Potenzial: „Außerhalb der Branche haben wir noch viel Luft nach oben, mehr junge Menschen anzusprechen“, so Eckereder und sieht einen Hebel in mehr Breitenpräsenz wie auf Messen – und macht auf eine weitere Option aufmerksam. „Die gute Nachricht ist, dass diese Ausbildung auch gefördert werden kann!“ Weichenstellung für die Zukunft So ebnet die EBS Kuchl den Weg für Branchenzukunft, die nahe und die vielleicht etwas fernere. Stichwort: Nachfolge. Ein Thema, das Barbara Eckereder seit zwei Jahren in den Fokus rückt, „aus einer blanken Notwendigkeit heraus“. Denn: „Schätzungen zeigen, dass nur rund 25 bis 27 Prozent der Unternehmen ihre Nachfolge geregelt haben. Nachfolge muss unbedingt thematisiert werden“, betont sie. „Wenn die österreichischen Betriebe nicht weitergeführt werden, stellt es die ganze Branche vor massive Probleme. Für die Übernahme braucht es Personen, die mit allen Qualitäten ausgestattet sind, und hier ist die EBS Kuchl die Anlaufstelle. Es geht also nicht alleine um die Schule, sondern um den Fortbestand der Branche.“ www.ebs-kuchl.at Mehr dazu im wohninsider-Bericht hier online: kurzlinks.de/5apj Ausbildung ist für Barbara Eckereder ein Herzensanliegen. Ihr Engagement und Know-how als Unternehmerin bringt sie auch im Unterricht aktiv ein. Foto: Barbara Eckereder "Ausbildung ist der absolute Fokus.“ Aus der Branche, für die Branche – und mit der Branche: Der Karrieretag bringt Jungprofis und Unternehmen zusammen. Foto: EBS Kuchl
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