28 wohninsider.at | Februar/März | 01. 2026 NETZWERKE Martin Richrath, Chief Executive Officer (CEO) EK Retail 1. 2026 wird ein Jahr, in dem die Handelsbranche erneut ihre Stärke zeigen müssen. Die internationalen Entwicklungen verändern den Markt, eröffnen aber zugleich auch Chancen für Innovation und neue Kooperationen. Die Fachkräftesuche und Lieferketten bleiben wichtige Themen, zugleich setzen Händler erfolgreich auf Qualität, Beratung, Service und Verlässlichkeit. Da politische Impulse aus Brüssel und Berlin begrenzt sind, konzentrieren wir uns bewusst auf unsere Stärken: Kundennähe, Effizienz und die besonderen Qualitäten des Fachhandels. Dieser Fokus hat uns in den letzten Jahren getragen und wird auch 2026 unser Erfolgsrezept sein. 2. Uns geht es nicht um kurzfristige Gewinnmaximierung, sondern um langfristige Positionierung und wirtschaftliche Stabilität. Und diesen Weg gehen wir Hand in Hand mit dem inhabergeführten Fachhandel. Sämtliche Aktivitäten verfolgen das Ziel, die Handelspartner über Qualität, Service und Kompetenzführerschaft nachhaltig zu profilieren – national und international. Darauf können sich unsere Handelspartner verlassen, genauso wie auf die Tragfähigkeit unserer traditionell soliden wirtschaftlichen Basis: EK ist und bleibt ein sicherer Hafen in unruhigen Zeiten. 3. Die Voraussetzungen für den Erfolg im Fachhandel liegen im richtigen Mix aus der wertschätzenden Kundenbeziehung, der größtmöglichen Qualität in Sortiment, Konzept und Service sowie der schnellen Anpassungsfähigkeit an Trends und sich verändernde Einkaufsgewohnheiten. Da sind wir genauso gefordert wie unsere Händler. Sehr weit oben auf unsere Agenda steht deshalb die Installation eines Innovations-Hubs, der den Raum für die Entwicklung kreativer Ideen und neuer Dialogformate bietet, die in dieser Welt im Wandel notweniger denn je sind. www.ek-retail.com unsere ERFA-Tagungen, die Jahreshauptversammlung in München und die Messe in Mainz, die im Herbst ansteht. Überall dort, wo wir zusammenkommen, geht es darum, Inhalte greifbar zu machen und Impulse so zu setzen, dass sie schnell Wirkung entfalten. 3. Die Kundenfrequenz geht zurück – deshalb müssen Händler mehr aus jedem einzelnen Kontakt herausholen. Das gelingt vor allem dann, wenn Verkaufsprozesse klar strukturiert sind, Beratung effizient abläuft und Service spürbaren Mehrwert bietet. Genau hier liegen die klassischen Stärken des Fachhandels, die wir weiter ausbauen müssen. Parallel dazu spielt die Sortimentsprofilierung eine zentrale Rolle. Mit unseren Eigenmarken sind wir hier bereits sehr gut positioniert. In wirtschaftlich angespannten Zeiten kommt jedoch ein weiterer Punkt hinzu: Unternehmen müssen ihre Kosten aktiv steuern. Das heißt, sie müssen regelmäßig prüfen, wo sie bei Energie, Logistik, Mieten oder Personal Prozesse verschlanken und schneller werden können. www.gfm-trend.de Andreas Schröder, Leitung Österreich Dross & Schaffer Gruppe 1. Für unsere Gemeinschaft erwarten wir wieder ein einstelliges Plus gegenüber 2025. Die Branche wird unseres Erachtens eher mit einem Plus/ Minus Null Ergebnis konfrontiert sein. 2. Eine weiterhin starke Unterstützung im Marketing insbesondere bei Social Media. Absatzorientierte Konzepte für den Fachhandel nach dem gelebten Motto: Von der Praxis für die Praxis! Bestmöglichen Einkauf und Konzentration auf die wesentlichen Lieferanten. 3. Betriebswirtschaftlich Top beraten und aufgestellt zu sein. Konzentration auf die Lieferanten, welche in Hinsicht Abwicklung, Unterstützung und Kondition für den wertigen Fachhandel sinnvoll sind. Eine klare Ausrichtung und Positionierung des Betriebes auf die gewünschte Endkundenzielgruppe. www.dross-schaffer-kuechen.com Martin Laireiter, Geschäftsführer DER KREIS Österreich 1. Mit einem realistischen Blick auf die Marktentwicklung, aber auch mit großer Zuversicht gehen wir als Gruppe in das Jahr 2026. Die Branche bleibt herausfordernd: Konsumzurückhaltung, steigende Kosten und ein weiterhin hoher Wettbewerbsdruck verlangen vom Fachhandel unternehmerische Klarheit und Anpassungsfähigkeit. Gleichzeitig sehen wir großes Potenzial für jene Betriebe, die ihre Stärken konsequent ausspielen – persönliche Beratung, handwerkliche Qualität und vor allem Vertrauen. Als Verband verstehen wir uns dabei mehr denn je als stabiler Partner, der Orientierung gibt, Chancen aufzeigt und aktiv dabei unterstützt, den eigenen Betrieb zukunftssicher aufzustellen. 2. Unsere Mitglieder dürfen sich 2026 auf eine deutliche Erweiterung unseres Leistungsangebots verlassen. Neben der bewährten persönlichen Betreuung rücken neue Dienstleistungen in den Fokus, die gezielt auf die aktuellen Bedürfnisse der Unternehmer eingehen. Dazu zählen praxisnahe Coachings, die sich mit Themen wie Unternehmensführung, Verkaufskompetenz, Mitarbeiterentwicklung
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