01.2026 | Februar/März | wohninsider.at 53 KÜCHE auch um ein gewisses Commitment, ein Bekenntnis zu und für Quooker. Daher ist auch unsere Ausstellung nicht gratis. Wir arbeiten aktiv mit unseren Händler:innen und das macht uns gemeinsam erfolgreich. Wir zählen mittlerweile über tausend aktive Händler:innen und wir zeigen starke Präsenz. Wir präsentieren uns nicht nur auf Fach-, sondern auch auf Publikumsmessen, wo wir keinen einzigen Quooker verkaufen, aber das Interesse bei den Kund:innen wecken. Das unterstützt den Handel und wir gehen da auch andere Wege. Warum nicht Quooker auf Events präsentieren? Solche Präsentationen werden wir sukzessive ausbauen. Wie zeichnet sich die Zukunft des Armaturen-Markts ab? Ich sehe keinen Grund, warum nicht in jeder Küche ein Quooker sein sollte. Es ist natürlich eine lange Reise, aber wir sind am besten Weg. Quooker ist in den Köpfen der Konsument:innen angekommen. Es entwickelt sich in die Richtung, dass ein Quooker oder Multifunktionsarmaturen zum Standard in der Kaufentscheidung werden. Standard ist es dann, wenn es keine Diskussion mehr gibt, ob es ein solches Produkt braucht, sondern sich nur noch die Frage stellt, welches Modell es sein soll. Multifunktionsarmaturen haben noch nicht den Stellenwert wie Geschirrspüler oder Dunstabzug, aber die Richtung stimmt. Spielt dabei auch der Einbau in Bestandsküchen hinein? Wir sehen unsere Produkte gar nicht nur bei Neuküchen platziert, sondern zunehmend auch im Nachrüstbereich. Mittlerweile werden rund 40 % aller Quooker in Küchen nachgerüstet und die Küche damit „upgedatet“. Wie positioniert sich der Fachhandel bei Nachrüstungen? Installateure sind im Bestands- und Nachrüstbereich stärker geworden, sie definieren sich aber oftmals primär als Handwerker:innen und weniger als Beratungsdienstleiter:innen. Es ist ein bisschen ein Tanz auf rohen Eiern, weil es im Küchenhandel und beim Tischler meistens um eine neue Küche geht. Wenn Kund:innen ihre Bestandsküchen nur mit einem Quooker nachrüsten wollen, ist die Frage, an wen sie sich wenden können. Der Fachhandel ist hier sehr zurückhaltend. Werden die Produkte mehr online gekauft und auch selbst von Kund:innen montiert? Wir haben Händler:innen, die über ihre eigenen Webshops die Produkte verkaufen, aber reiner Online-Verkauf ist nicht unsere Strategie. Wir sehen eine Entwicklung in Richtung online und statistisch belegt kaufen zwölf Prozent aller Kunden:innen lieber online als im stationären Handel. Dadurch wird mehr online verglichen und es gibt eine höhere Preistransparenz. Für die leichtere Montage haben wir den Quooker in den letzten Jahren von technischer Seite zunehmend vereinfacht, zum Beispiel mit werkzeuglosen Anschlüssen. Die eigentliche Schwierigkeit ist, was sich noch unter der Spüle befindet wie das Mülltrennsystem, das damit in Konkurrenz steht. Das ist die Hürde, es gibt aber gute Lösungen und auch hier spricht nichts gegen einen Quooker. www.quooker.at
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