AprilMai2019
02.2019 | April/Mai |wohninsider.at 27 BRANCHENTALK Wird die neue Produktlinie auch der Star auf der möbel austria & küchenwohn- trends sein? Ergoline wird der Kern unserer Präsentati- on sein, weil wir das Rollout und die Akquise noch nicht als abgeschlossen ansehen. Welche Erwartungen haben Sie? Die möbel austria ist in Österreich ein we- sentlicher Leuchtturm für die Branche. Das zeigt sich daran, dass alle wesentlichen Schlafsystemhersteller vertreten sind. Wir müssen aber leider zur Kenntnis nehmen, dass bei regionalen Händlern viele ande- re Themen stärker im Fokus stehen. Das Thema Schlafen ist aus unserer Sicht leider unterbewertet, wir sehen aber sehr viele Chancen. Die Erwartungen sind daher, dass wir bei der kommenden möbel austria das Thema Schlafen wieder bewusster machen und den Partnern das Potenzial aufzeigen können. Worin liegen die Chancen? Es geht um Gesundheit, Wellness und Wohl- fühlen und in der Gesellschaft wächst das Bewusstsein, dass Schlafen ein Luxus ist, den man sich gönnen muss. Das ist eine Chance, die wir als Hersteller, aber auch der Handel ergreifen sollten. Die möbel austria ist eine gute Plattform, um das aufzuzeigen, zu dis- kutieren und bewusst zu machen. Optimo wurde vor kurzem das „Goldene M“ verliehen. Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für das Unternehmen? Wir sind sehr exportstark. Optimo expor- tiert rund 50 Prozent, der zweitwichtigste Markt ist Deutschland und gerade dort hat das „Goldene M“ große Bedeutung, speziell im mittelständischen Möbelhandel. Es prüft und unterstreicht die Qualität und gibt uns wie auch unseren Kunden Sicherheit. Wir tragen auch das „Austria Gütezeichen“ für Qualität „Made in Austria“. Es ist gene- rell wichtig, belegen zu können, dass nach einem externen, zertifizierten und gesicher- ten Standard gearbeitet wird. Qualität nach deutschem und österreichischem Qualitäts- standard wird geschätzt. Konsumenten fra- gen aktiv danach und seit letztem Jahr sind wir ja auch ein zertifiziertes CO2-neutrales Unternehmen. Ein weiterer großer Schritt!? Optimo hat viele große Schritte gemacht in letzter Zeit und wir wollen unseren Nachhal- tigkeitsanspruch in unserem Handeln noch weiter manifestieren. Wir haben schon seit zwei Jahren eine Photovoltaik-Anlage, setzen primär auf Lieferanten und Materialien aus Zentraleuropa und haben unter anderem eine Naturlatex-Linie mit Bezügen aus Na- turmaterial und einem komplett metallfreien Bettrahmen lanciert. Ein heißes Thema ist der Matratzentausch. Wir sind der Meinung, dass der Tauschzyklus fünf bis sieben Jahre sein sollte. Sieben Jahre ist akzeptabel, tatsächlich liegt der Rhythmus laut Studien in Deutschland weit darüber. Es wäre eine riesige Markt- und Volumenschan- ce, wenn es uns gelingt, das Bewusstsein für den öfteren Matratzentausch zu schärfen und den Zyklus vielleicht in einem ersten Schritt unter zehn, in einem zweiten unter sieben Jahre zu drücken. Das wäre natürlich für uns alle – Hersteller, Handel und Konsumenten – ein positiver Weg. Immerhin geht es um Ge- sundheit und Hygiene. Der Matratzentausch ist definitiv ein Branchenthema. Wir greifen es auch in unserem Schlafratgeber auf, der sich dem guten Schlaf widmet und unsere Marke beim Händler und Konsumenten positioniert. Noch ein kleiner Blick in die Zukunft: Darf man sich schon auf neue Produkte freuen? Wir sind aktuell an der Entwicklung und im Prototypen-Stadium. Terminlich und inhalt- lich will ich dazu aber nicht mehr verraten, aber unsere Partner dürfen sich auf Neuig- keiten freuen. www.optimo.at Fotos: Optimo Schlafsysteme GmbH Matratze Bezug Kissen Lattenrost Pur | Talalay Unversteppt | Versteppt Weicher | Fester Federleisten | Tellerelemente Ergoline-System Highlight: Die neue Optimo Ergoline für besten Schlaf. „Der Matratzentausch ist definitiv ein Branchenthema.“
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