wohninsider Juni-Juli 2019

72 wohninsider.at | Juni/Juli | 03.2019 KÜCHE Oranier: Intelligentes, smartes Kochen Ebenfalls seit Beginn der kwt dabei ist die Marke Oranier. Vor zwei Jahren hat sich das Unternehmen auch vermehrt und bewusst dem Küchenfachhandel zugewandt und ver- zeichnet dahingehend bereits gute Erfolge, wie Oranier Vertriebsleiter Sinisa Stanimiro- vic gegenüber wohninsider bemerkt: „Heute ist unser Schwerpunkt das inhabergeführte Küchenstudio. Wir verzeichnen hier in Öster- reich schöne Erfolge, konnten 2018 unseren Umsatz um 38 % wertmäßig steigern.“ Punk- ten könne man dabei nicht zuletzt durch den werkseigenen Kundendienst. Österreichweit arbeite man mit zwei Außen- dienstmitarbeitern, die die rund 200 Han- delspartner betreuen. Auch mit der Messe ist Stanimirovic sehr zufrieden. „Die Halle ist immer voll. Wir machen gute Geschäfte und konnten ganz konkret einige neue Handels- partner gewinnen.“ Produkttechnisch ist der Kochfeldabzug ein wesentliches Thema. „Wir haben das Thema be-cook bereits auf der aera30 vorgestellt.“ Gemeint ist damit ein ganzes Kochkonzept zum automatischen Kochen. Smarte Koch- felder von ORANIER kommunizieren via Bluetooth mit smartem Kochgeschirr und Rezepte-App von Hestan Cue und ermög- lichen somit, dass das Rezept garantiert gelingt. „Die Lecker-Garantie nennen wir das. Die Rezepte wurden von Sterne- und Chefköchen für uns entwickelt und gelingen immer.“ Der Marketingmix beinhaltet auch eine be-cook.com -Website, auf der z.B. teil- nehmende Händler präsentiert werden. www.oranier.com/kochen 10.000 Euro aufwärts“, so der Chef von Electrolux Österreich. Und wie geht man mit dem Online- Bereich um? Janovsky: „Online ist ja per se nicht böse. Wir versuchen uns da mit einer eigenen Produkt- range und bestimmtem Angebotsverhalten et- was aus der Vergleichbarkeit rauszunehmen.“ Zudem sieht Janovsky hier noch allgemein Handlungsbedarf: „Wir werden den statio- nären Händler hierbei vermehrt unterstüt- zen und auch intern Ressourcen aufbauen.“ Potenzial sieht Janovsky aber noch bei einem anderen Thema: „Ich würde mir wünschen, dass der Wirtschaftsraum mehr ins Bewusst- sein rückt.“ Einige Küchenmarken, wie etwa Schüller exerzieren das ja schon perfekt vor. „Ich habe noch nie verstanden, warum das noch nicht mehr hergezeigt wird. Das ist leider noch nicht so in den Köpfen, dass das eine Pla- nungslösung ist... aber da gibt es ja eine Viel- zahl an praktischen Lösungen, die man durch geschickte Planung verwirklichen könnte.“ Welches sind die produkttechnischen Highlights? Mit dem Multidampfgarer setzt AEG auch weiterhin auf einen schon lange anhaltenden Trend. „Wir haben da viele Kochvorführungen und sind auch ausgebucht ohne Ende.“ Ebenso dazu zählt für ihn, was zum Thema Kochen gehört: „Einerseits ist sicher das Thema Sense Fry und Sense Pro, wofür wir jetzt auch den red dot design award bekommen haben, ein Fokus.“ Auch die „überraschend sensationell nachgefragte“ Pro-Black-Serie wurde weiter ausgebaut. Janovsky: „Wir setzen auch weiter- hin sehr stark auf das Thema Zubehör. Wir fragen uns dabei immer, was passt dazu? Was macht etwa eine Flexinduktion auch für Män- ner attraktiv? Geben eine Grillplatte dazu und das war’s.“ So findet man bei AEG in vielen Be- reichen ein brauchbares Add-on, wie ein neues Drehelement beim Thema Kühlen für Marme- lade- und Pickles-Gläser, einen Gläserhalter mit Glas-Protection beim Geschirrspüler oder den bereits mehrfach ausgelobten Salzblock für den multifunktionalen Einsatz. Janovsky zeigt sich begeistert: „Genau diese Details sind es und sie werden immer mehr. Das ist sinnvolles Zubehör und da kommt man auch vom Rabattthema weg. Das macht richtig Spaß!“ Zukunftsthemen sind für den AEG-Chef zu- dem Lüftungstechnik und Licht. „Das wird nach wie vor unterschätzt. Ich bin davon überzeugt, da ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht.“ Was die Eigen- entwicklung in Sachen Muldenlüfter betrifft, kündigt Janovsky für Anfang des nächsten Jahres eine Innovation an. Ein großes Thema für den Möbelhandel ist auch eine scheinbare Kleinigkeit: die Veränderung des Spaltma- ßes. Mit einer neuen Einbauvariante, einer Spaltmaßverringerung mittels eines neuen Fachbodens sowie dem Einsatz einer neuen Schaniertechnik, kann man hier ein paar we- sentliche Zentimeter wettmachen. Janovsky: „Das ist ein Riesenthema, gerade bei dunklen Geräten mit hellem Korpus. Wir liefern das ab sofort nur mehr so aus.“ Mit Erfolg, denn auch beim Lokalaugenschein in Salzburg wurde das Thema laufend nachgefragt. www.aeg.at Sinisa Stanimirovic ist mit Oranier von Be- ginn an auf der kwt. „Wir machen hier gute Geschäfte und konnten konkret neue Handelspartner gewinnen.“ Die Verringerung des Spaltmaßes im Ein- bau war ein stark nachgefragtes Thema, ebenso das kürzlich ausgezeichnete Sensepro-Kochfeld mit Sensortechnik. Fotos: AEG, Lilly Unterrader/wohninsider

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