Rubelli goes MAK

Für feine textile Kreationen ist Rubelli weithin bekannt – und ist seit kurzem in Wien in großem, besonderen Stil präsent: In der MAK Schausammlung Textilien und Teppiche, wo ein Rubelli-Moiré den Hintergrund bildet.

 

Im MAK gibt’s ein echtes Highlight und Rubelli spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn das Museum für Angewandte Kunst in Wien eröffnet mit der Neupräsentation der Schausammlung Textilien und Teppiche einen Blick auf kostbare Objekte von der Spätantike bis zur Gegenwart – von europäischen bis zu ostasiatischen Meisterwerken – und für deren Inszenierung konnte das international renommierte Designstudio Formafantasma gewonnen werden, das einerseits bei Rubelli das Kreativzepter schwingt und andererseits einen Stoff der italienischen Premiumtextilschmiede für einen besonderen Einsatz auserkoren hat.

So setzt das Mailänder Designstudio für die Präsentation der fragilen Textilien auf zarte Farbakzente, eine atmosphärische Lichtregie und großformatige Glasvitrinen, um Besucher:innen so nah wie möglich an die kostbaren Sammlungsobjekte heranzuführen, und die Objekte ruhen auf FORGET-ME-NOT von Rubelli. Technisch gesehen handelt es sich bei dem perlmuttfarbigen Moiréstoff des traditionsreichen venezianischen Familienunternehmens, für das die beiden Formafantasma-Gründer Andrea Trimarchi und Simone Farresin seit 2023 als Kreativdirektoren tätig sind um einen „Gros-de-Tours“-Moiré. Moiré ist eine alte Technik mit Geburtsort Italien, entsteht durch einen speziellen mechanischen Prozess, der vollständig in Handarbeit erfolgt, und die Beispiele für Moiré-Stoffe sind auf vielen Gemälden von Renaissancekünstlern zu sehen – und haben bis heute nichts an Reiz und Raffinesse verloren.

Mit „FORGET-ME-NOT“ hat Rubelli ein solches zeitgemäßes Schmuckstück parat, einen Trevira CS-Stoff und somit flammhemmend mit einem eleganten und seidigen Aussehen, der sich für Dekorationszwecke eignet und mit Papier hinterlegt werden kann – optimal für die Inszenierung bei der MAK Schausammlung Textilien und Teppiche.

 

„Wir haben das MAK und seine bemerkenswerte Textil- und Teppichsammlung, die zu den weltweit bedeutendsten zählt, schon lange bewundert. Diese Neuaufstellung gab uns die Möglichkeit, mit Werken zu arbeiten, die Jahrhunderte des Austauschs verkörpern – von Mamluken-und Safawidenteppichen bis hin zu europäischen Tapisserien und zeitgenössischem Design –, und die Wege von Motiven und Techniken durch unterschiedliche Kulturräume nachzuzeichnen. Anstatt einzelne Meisterwerke hervorzuheben, haben wir ein räumliches Narrativ entwickelt, das Verbindungen aufzeigt und die vielschichtigen Geschichten der Objekte in den Mittelpunkt stellt. Durch subtile Farbauswahl, atmosphärisches Licht und große Vitrinen wollten wir Intimität mit konservatorischen Anforderungen in Einklang bringen. Dieses Projekt macht deutlich, dass Ausstellungsdesign nicht nur eine Präsentationsstrategie ist, sondern auch eine Form der Vermittlung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.“ - Formafantasma

 

Um den hohen konservatorischen Anforderungen der empfindlichen Textilien zu entsprechen, wird die Auswahl der Exponate regelmäßig gewechselt, zudem sind einzelne Objekte in ausziehbaren Laden zugänglich, wo sie gut vor Licht geschützt ruhen.

Die Bandbreite an gezeigten Kreationen verschiedenster Herkunft, Machart, Material- und Farbkompositionen beeindruckt und erweist sich als gekonnt inszenierter Streifzug durch die mannigfaltige Textil- und Teppichkunst – mit dem feinen Moiré-Stoff „FORGET-ME-NOT“ von Rubelli als perfektem Hintergrund, Rahmen, Inszenierungs- und Sparringspartner.

 

www.rubelli.com

www.mak.at