Das Eigenmarkengeschäft entwickelte sich mit einem Nettoerlös von CHF 28,6 Mio. leicht rückläufig (Vorjahr: CHF 30,2 Mio.). Um diesen Bereich zu stärken, hat V-ZUG einzelne Vertriebsstrukturen angepasst und zielgerichtet in die internationale Präsenz investiert, etwa mit einem eigenen Auftritt am Salone del Mobile in Mailand.
Im Fokusmarkt China hat V-ZUG zudem mit dem Ausbau eines partnerbasierten Retailgeschäfts begonnen. Die schrittweise Eröffnung zusätzlicher Verkaufspunkte in ausgewählten Metropolen ist für das zweite Halbjahr geplant. Zudem wurde die Verkaufsorganisation im Wachstumsmarkt Deutschland gestärkt.
Im OEM-Geschäft in Nordamerika stieg der Nettoerlös auf CHF 15,0 Mio. (Vorjahr: CHF 8,6 Mio.), womit der leichte Umsatzrückgang im Eigenmarkengeschäft überkompensiert werden konnte.
Plus bei Ergebnis und Effizienz
Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich auf CHF 7,9 Mio. (Vorjahr: CHF 3,0 Mio.). Die Bruttogewinn-Marge konnte dank höheren Verkaufsvolumen und Effizienzgewinnen von 35,8 % auf 36,7 % gesteigert werden. Dem Materialkostendruck in einzelnen Warengruppen konnte mit operativer Disziplin und stringentem Kostenmanagement entgegengewirkt werden. Mit der strategischen Initiative „Simplify“ wurden zudem weitere Prozessautomatisierungen realisiert und Optimierungen weiterer Produktionsschritte in der vertikalen Fabrik am Standort Zug erzielt.
Die Strukturkosten stiegen leicht auch aufgrund zukunftsorientierter Investitionen in zusätzliche Marketing- und umsatzwirksame Maßnahmen. Das Finanzergebnis ist aufgrund von positiven Währungseffekten um CHF 1,6 Mio. höher als im Vorjahr ausgefallen. Das Konzernergebnis belief sich auf CHF 6,9 Mio. (Vorjahr: CHF 1,6 Mio.). Der Geldfluss aus Geschäfts- und Investitionstätigkeit lag bei CHF –32,0 Mio. (Vorjahr: CHF –51,5 Mio.).