Light + Building macht Licht zum lebendigen Erlebnis

Eine Weltpremiere präsentiert die Light + Building. Die Sonderschau „The Living Light – where Design and Technology Shape the Future“ vereint und zeigt die vielen Dimensionen des Lichts in einem sinnlichen Konzept.

 

Licht ist mehr als nur Licht. Es schafft Orientierung, Atmosphäre, Emotionen, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit, Kommunikation – und all diese Qualitäten werden auf der Light + Building 2026 vom 8. bis 13. März 2026 in Frankfurt am Main sicht- und spürbar. Vielmehr noch.

Die Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik trumpft mit einer Weltpremiere auf, die all dies in einem einzigartigen, ganzheitlichen, erlebbaren Konzept zusammen führt: „The Living Light – where Design and Technology Shape the Future“. Die Sonderschau zeigt als atmosphärischer Rundgang durch vier verschiedene Lebensbereiche, wie wie innovative Lichttechnologie unser tägliches Leben auf vielfältige Weise bereichern kann und sich ein ganzheitlicher Umgang mit Licht übersetzen lässt.

 

„Mit ,The Living Light‘ möchten wir zeigen, dass Licht weit mehr ist als Beleuchtung. Licht ist ein lebendiger Gestaltungsfaktor, der unsere Emotionen anspricht, uns motiviert und uns miteinander verbindet. Wenn wir Technologie richtig einsetzen und in ein holistisches Gesamtkonzept einbetten, kann Licht jeden Moment unseres Alltags verbessern“ - Carla Wilkins, Senior Partner und Global Creative Director von Lichtvision Design Berlin

 

Das Spektakel der erhellenden Art steigt in Halle 3.1. Entwickelt von Lichtvision Design im Auftrag der Light + Building, entsteht die Sonderschau unter der kuratorischen Leitung von Carla Wilkins, Senior Partner und Global Creative Director von Lichtvision Design Berlin, einem internationalen Lichtplanungsbüro, das für ganzheitliche Konzepte an der Schnittstelle von Mensch, Raum und Technologie steht. Im Rahmen der Sonderschau entwickelten die rund um den Globus verteilten Standorte diese kreativen Teams inhaltlich und gestalterisch jeweils ein eigenes Schwerpunktthema zum Thema Leben sowie ein gemeinsames Kommunikationskonzept. So fließen unterschiedliche kulturelle Perspektiven, Arbeitsweisen und gestalterische Ansätze in die Installation ein und formen gemeinsam ein vielschichtiges Gesamtbild von Licht als gestaltender Kraft unseres Alltags.

Im Zentrum der Sonderschau steht ein durchgehendes räumliches Element: die „Green Spine“. Dieser lichtinszenierte Flur verbindet alle vier Themenräume miteinander und führt die Besuchenden durch die Sonderschau. Inspiriert von natürlichen Wachstumsformen begleitet eine mit Moos gestaltete Wand den Weg. Licht schafft Orientierung, lenkt den Blick und verändert sich entlang der einzelnen Stationen in Intensität und Stimmung. Die Natur wird dabei zum Sinnbild für Verbindung und Kontinuität – zwischen Lebensbereichen, Technologien und dem Menschen. „Mit ,The Living Light‘ möchten wir zeigen, dass Licht weit mehr ist als Beleuchtung. Licht ist ein lebendiger Gestaltungsfaktor, der unsere Emotionen anspricht, uns motiviert und uns miteinander verbindet. Wenn wir Technologie richtig einsetzen und in ein holistisches Gesamtkonzept einbetten, kann Licht jeden Moment unseres Alltags verbessern“, so Carla Wilkins.

 

Vier Lebensbereiche, ein Licht-Weg

Der Rundgang durch „The Living Light“ führt durch vier zentrale Lebensbereiche, in denen Licht als gestaltender und verbindender Faktor erlebbar wird.

 

„Home“
– Atmosphäre, Dynamik und Wohlbefinden

 

Der Rundgang beginnt im Raum „Home“, dem emotionalen Ausgangspunkt des Alltags, wo Licht als persönlicher Begleiter, der sich an Tageszeiten, Stimmungen und Bedürfnisse anpasst, erfahrbar wird. Unterschiedliche Lichtszenen übersetzen den Verlauf eines Tages – von ruhigen, warmen Morgen- und Abendsituationen über intensivere, aktivierende Lichtmomente bis hin zu einer nächtlichen Szenerie, die Dunkelheit bewusst zulässt. Die Besuchenden sind eingeladen, über eine Steuerung selbst Einfluss zu nehmen und die Lichtstimmung im Raum zu verändern. So wird Licht als Werkzeug erlebbar, das Geborgenheit schafft, Rückzug ermöglicht und emotionale Nähe unterstützt.

 

„Education“
– Licht als Motor für Motivation und Gesundheit

 

Im Bereich „Education“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Licht Lernräume positiv prägen kann. Lernen ist ein vielschichtiger Prozess, bei dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene unterschiedliche Voraussetzungen, Wahrnehmungen und Konzentrationsformen mitbringen. In vier eigens gestalteten Raumsituationen werden verschiedene Lerntypen veranschaulicht: vom spielerischen und aktiven Lernen über digitale Ansätze bis hin zu disruptiven Lernformen, etwa bei ADHS oder besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen. Jede dieser Zonen nutzt gezielte Lichtstrategien, die von direkter und indirekter Beleuchtung über ruhige, diffuse Lichtszenen bis hin zu aktivierenden Akzenten reichen. So demonstriert die Installation, wie Licht Motivation steigern, Reizüberflutung reduzieren und individuelle Lernprozesse unterstützen kann.

 

„Work“
– Performance und Regeneration im Gleichgewicht

 

Der Themenraum „Work“ inszeniert den Arbeitsalltag als räumliche Erzählung. In einem streng geometrischen, nahezu konzentrierten Raum wird der Tagesverlauf eines Arbeitstages durch Licht sichtbar gemacht. Unterschiedliche Phasen wie Konzentration am Morgen, gedankliches Abschweifen zur Mittagszeit, Beschleunigung und Druck am Nachmittag sowie das allmähliche Zur-Ruhe-Kommen am Abend werden allein durch Licht, Rhythmus und Intensität erfahrbar. Im Zentrum steht ein Arbeitsplatz, der bewusst Unordnung zeigt. Er symbolisiert den Menschen innerhalb eines hochkontrollierten Systems. Licht wird hier nicht dekorativ eingesetzt, sondern übernimmt eine erzählerische Funktion: Es misst Zeit, erzeugt Spannung und macht emotionale Zustände sichtbar.

Communication
– Das spielerische Zusammenspiel von Sensorik und Licht

 

Im Bereich „Communication“ steht das Zusammenspiel von Licht, Sensorik und Interaktion im Mittelpunkt. Licht reagiert auf Bewegungen, verändert sich dynamisch und macht Vernetzung sichtbar. Besucherinnen und Besucher erleben unmittelbar, wie Lichtstimmungen intuitiv, spielerisch und interaktiv entstehen, sich überlagern und im Zusammenspiel mit dem Raum weiterentwickeln. So wird deutlich, wie vernetzte Lichtsysteme Kommunikation fördern und Räume interaktiv und lebendig machen können.

 

Licht trifft Design trifft Architektur
 

So wird ein spannender Pfad in die Zukunft gesponnen – und noch mehr. Immerhin ist „The Living Light“ ist Teil des vielfältigen Eventprogramms der Light + Building 2026, das umfassendes Fachwissen und Inspiration für Lichtplaner:innen, Architekt:innen, Designer:innen sowie lichtaffine Profis bietet. Zentraler Treffpunkt ist die Design Plaza in Halle 3.1, die als Bühne für Austausch, Vorträge und Diskussionen dient und Design, Architektur sowie Licht in den Fokus rückt – mit täglichen Panel Talks, Vorträgen und Programmpunkten verschiedener Partner sowie Guided Tourszu ausgewählten Ausstellern für vertiefende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Trends der Lichtbranche.

 

www.light-building.com