Klare Sache im (Home-)Office

Wie läuft es im (Home-)Office, wie produktiv ist Österreich, wo liegen die Knackpunkte und kommt es zur Rolle rückwärts ins Büro? Die IMMOBILIENRENDITE AG hat diese Fragen genauer unter die Lupe genommen.

 

Wo wird effizienter gearbeitet – im Office oder im Homeoffice? Antworten auf diese seit Jahren von Arbeitgebenden wie Angestellten immer wieder in den Raum gestellte, viel diskutierte Frage gibt es jetzt. Denn die IMMOBILIENRENDITE AG wollte es genau wissen und Integral befragte in ihrem Auftrag im Februar 2026 639 heimische Berufstätige zwischen 16 und 75.

Von persönlichem Einsatz bis Problemlösung

zeigt sich dabei ein spannendes Bild. Die Möglichkeit, zumindest zeitweise daheim zu arbeiten, hat laut der repräsentativen Integral-Umfrage im Schnitt jeder zweite Befragte. Je jünger, desto eher. Bei den 16- bis 29jährigen werken 60 % zum Teil in der eigenen Wohnung. Oberösterreich und Salzburg haben bei der Digitalisierung die Nase vorn und hier genießen sogar 61 % einen Job mit Home-Office-Anschluss. Unterschiede gibt es auch in punkto Ausbildung: Während 67 % der Befragten mit Matura oder Uniabschluss remote arbeiten können, vor allem (leitende) Angestellte oder Beamt:innen, können das fast genauso viele Menschen in Fach- oder Hilfsarbeit mit Pflichtschule bzw. Lehre nicht, nämlich konkret 64 %.

 

„Amazon, Google & Co. haben bewusst die Rückkehr ins Büro eingeläutet. Die großen Tech-Firmen stellten bereits fest, dass Angestellte daheim berufliche Probleme weniger effizient lösen als in einer Büro-Gemeinschaft“ - Mathias Mühlhofer, Vorstand der IMMOBILIENRENDITE AG

Läuft es, wenn es nunmal läuft, stellt sich aber im Falle eines echten Problems, das auftritt, wie dieses gelöst wird – und dies passiert im Büro anders als im Home-Office, wie die von IMMOBILIENRENDITE AG beauftragte Umfrage zeigt.

„Die Lösung eines Problems im beruflichen Kontext funktioniert im Büro völlig anders als im Home-Office.“ - Petra Starecek, Studienleiterin bei Integral

 

Trotz aller Bequemlichkeit des Heim-Büros hat das echte Office einen Startvorteil, denn im Falle von Problemen ist die Lösung nie weit entfernt. 57 % finden Hilfe bei Kolleg:innen oder Vorgesetzten, nur jede:r Fünfte bewältigt das Problem hingegen allein und nur 17 % via Zoom- oder Teams-Meeting. Bei einer Krise ist Anwesenheit eindeutig von Vorteil, während trotz greifbar nahem Telefon oder E-Mail selbst im Büro 45 % in einem Call oder einer Message keine adäquate Lösungsstrategie erkennen.

Überhaupt ist Nähe ein wesentlicher Faktor. Die von Thomas J. Allen, Professor am Massachusetts Institute of Technology, erfolgte Forschung und in die „Allen Curve“ gegossenen Ergebnisse bestätigen den Wert physischer Nähe, der bis heute Gültigkeit besetzt und von Mathias Mühlhofer, Vorstand der IMMOBILIENRENDITE AG, nachvollzogen werden kann.

„Wie auch die Integral-Umfrage zeigt, macht es einen Unterschied, wie weit jemand gehen muss. um einen rettenden Engel zu finden, der bei der Problemlösung hilft.“ - Mathias Mühlhofer, Vorstand der IMMOBILIENRENDITE AG

 

So fragen 43 % ihre direkten Sitznachbar:innen um Rat (und bekommen ihn). 49 % sind bereit, für Hilfe ein paar Zimmer weiter zu gehen, aber nur 8 % konsultieren Kolleg:innen oder Vorgesetzte, die einige Gehminuten entfernt sitzen.

Kreativität als Teamwork
 

„Amazon, Google & Co. haben bewusst die Rückkehr ins Büro eingeläutet. Die großen Tech-Firmen stellten bereits fest, dass Angestellte daheim berufliche Probleme weniger effizient lösen als in einer Büro-Gemeinschaft“, so Mühlhofer.

„Dasselbe sehen wir bei der Zusammenarbeit in unserem Team, denn bei Projekten denken wir gerne um die Ecke. Die kreativeren Lösungen entstehen im persönlichen Kontakt und nicht bei einsamer Bebrütung von Hindernissen auf dem Sofa daheim.“ - Mathias Mühlhofer, Vorstand der IMMOBILIENRENDITE AG

 

Im Home-Office wird die nach dem persönlichen Kontakt zweitbeste Troubleshooting-Strategie gewählt, wie die Umfrage aufzeigt. 76 % rufen bei Kolleg:innen oder Vorgesetzten an bzw. schreiben ihnen eine Nachricht, 43 % ergoogeln Hilfe in Suchmaschinen, vor allem Männer (53 %) und Selbständige (66 %). Immerhin wissen 22 % aber um die Grenzen der Solo-Kreativität und verschieben die Krisen-Bewältigung auf einen Tag im Büro. 20 % wenden sich in großer Job-Not an die scheinbar allwissende KI und 5 % konsultieren sogar selbsternannte Expert:innen in den Social-Media-Communities von X, Bluesky & Co.

 

Back to office
 

IMMOBILIENRENDITE-AG-Vorstand Markus Augenhammer überraschen die Daten nicht.

„Auch unsere steigenden Anfragen nach Büros zeigen deutlich, dass das Office zu einem kräftigen Comeback ansetzt. So sind unsere Standorte mit leistbaren Einheiten in Wien und Umgebung fast durchgehend ausgebucht. Unsere Mieterinnen und Mieter wissen bereits, dass Gemeinschaft nicht zu schlagen ist, wenn Kreativität und Lösungskompetenz gefragt sind.“ - Markus Augenhammer, Vorstand der IMMOBILIENRENDITE AG

 

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