Föger Sommertalk im Licht von Jubiläum und Zukunft

Ein bewegtes Jahrzehnt hakt Föger ab. Die dritte Generation schwingt seit zehn Jahren erfolgreich das Zepter und mit Stärke, Innovationsgeist und klarer Haltung geht’s in die Zukunft.

 

Alle Jahre wieder lädt Föger zum mittlerweile traditionsreichen Sommertalk. In diesem Jahr stand er unter einem besonderen Zeichen. Immerhin leitet mit Stefan Föger und Hannes Haffner als geschäftsführenden Gesellschaftern die dritte Generation seit nunmehr zehn Jahren die Geschicke des Einrichtungshauses. Was als Generationenwechsel begann, wurde zu einem bewegten Jahrzehnt, einer Reise mit extremem Ausschläge. Von Digitalisierung und Corona über Lieferkettenstress, Energiepreisschock und Inflation bis zur Wohnbaukrise, Konsumzurückhaltung und einer spürbaren Bereinigung im Möbelmarkt.

Vieles hätten sich Stefan Föger und Hannes Haffner bei der Übernahme 2026 vorstellen können, ein solches Jahrzehnt aber wohl kaum. In kurzer Zeit erlebte Föger, was sich sonst auf die Schultern mehrerer Unternehmergenerationen verteilt – eine Berg- und Talfahrt, die aber klar gezeigt hat, was trägt: ein starkes Team, treue Kund:innen, verlässliche Partner und eine Haltung, die Verantwortung im Alltag lebt. Bewahrt wurde, was Föger ausmacht; verändert wurde, was verändert werden musste. Parallel dazu wurde konsequent investiert. Nahezu alle Bereiche des Hauses wurden in den vergangenen Jahren modernisiert und ausgebaut. Als nächster großer Schritt ist die Erneuerung der Schlafzimmerabteilung vorgesehen.

 

„Die letzten zehn Jahre haben Föger unternehmerisch erwachsen gemacht - stabiler, bewusster, digitaler, energieorientierter und klarer positioniert“ - Stefan Föger, geschäftsführender Gesellschafter der Einrichtungshaus Föger GmbH

 

Vor Corona entwickelte sich das Familienunternehmen Föger solide, während der Pandemie folgte eine starke Sonderkonjunktur, danach statt eines normalen Rückgangs ein harter Gegenschlag durch Inflation, hohe Energiepreise, steigende Finanzierungskosten, Konsumzurückhaltung und eingebrochenen Wohnbau. Für ein Einrichtungshaus bedeutet das: weniger spontane Käufe, längere Entscheidungswege und mehr Abwägung bei großen Anschaffungen.

 

Stabil & gesund aufgestellt
 

2025 ging es für Föger – getragen von neuen Strategien, einer klaren Positionierung und aufmerksamkeitsstarken Wertekampagnen – wieder deutlich bergauf, während der österreichische Möbelhandel weiterhin unter Druck steht. In einer Branche, in der große Namen verschwinden oder wackeln, wird Stabilität zum Versprechen: für Kund:innen, Mitarbeitende und Lieferanten.
Mit einer Eigenkapitalquote von 50 % und null Fremdfinanzierung steht Föger wirtschaftlich auf gesunden Beinen und schafft sich damit wertvolle unternehmerische Freiräume – und dies trotz vieler Investitionen. Das vergangene Jahr wurde positiv abgeschlossen mit einer Erlössteigerung von +8,35 % bei gleichbleibend hohen Kosten und der Auftragseingang liegt bei +17,3 % zum Vorjahr.

Veränderte Marktsituation ...
 

Mit dem Verschwinden von kika/Leiner bereinige sich der Markt und es erhöhe sich die Verantwortung, so das Unternehmen – und besonders auf Lieferantenseite gab es viele Auswirkungen wie Insolvenzen.

„Die Entwicklung zeigt aber, wie brutal sich der Möbelmarkt verändert hat. Es geht heute nicht mehr nur darum, wer groß ist, sondern wer verlässlich wirtschaftet, Kundenbeziehungen ernst nimmt und Lieferantenpartnerschaften langfristig pflegt“ - Hannes Haffner, geschäftsführender Gesellschafter der Einrichtungshaus Föger GmbH

 

… gleiche Stärke bei Föger
 

Ist es heute schwieriger, gute Mitarbeiter:innen zu finden, und noch wichtiger, sie zu halten, investiert Föger stärker in Arbeitszeitmodelle, interne Ausbildung, Teamkultur und Wertschätzung. Zum Beispiel mit dem Föger Handwerkertag, dem geplanten Föger LAB, einer E-Bikestation und der Einführung von Exoskeletten als gesundheitsfördernde Arbeitsunterstützung.
Zudem setzt das Einrichtungshaus auf Energie der hauseigenen PV-Anlage auf dem fast vollständig mit Solarpaneelen ausgestatteten Dach des Einrichtungshauses, die jährlich rund 750.000 kWh Strom produziert. Föger geht mit der Zeit und denkt auch Digitalisierung weiter: von der Rohrpost zur KI. Kundendaten, Planungsdaten, Liefertermine, Produktinformationen, Energie- und Marketingdaten sollen intelligent genutzt werden, um Abläufe schneller und Beratung besser zu machen. KI kann vorbereiten, sortieren und Prozesse beschleunigen; ersetzen kann sie die Menschen nicht, die weiterhin das zentrale Element bleiben.

 

Blick gen 2036
 

Daran wird auch zum Jubiläum nicht gerüttelt – und der Blick nach einem bewegten Jahrzehnt ins nächste gerichtet. Was kommt? Föger 2036 versteht sich nicht nur als Möbelhaus, sondern als Wohn- und Zukunftshaus für Tirol: mit Beratung, Qualität, Energiekompetenz, Digitalisierung, Service, regionaler Verantwortung und einem Einkaufserlebnis, bei dem sich Kund:innen wohlfühlen.

Im Mittelpunkt steht nicht, die Größten, Billigsten oder Lautesten zu sein, sondern für Kunden die richtige Lösung zu finden - mit Sicherheit bei Planung, Lieferung und Service. Föger geht mit klarer Haltung in die nächsten zehn Jahre: regional verwurzelt, wirtschaftlich stabil, digital offen, energetisch unabhängiger und mit Menschen, die aus einem Zuhause ein ‚Dahoam ‚machen.

 

www.foeger.at