Veränderte Marktsituation ...
Mit dem Verschwinden von kika/Leiner bereinige sich der Markt und es erhöhe sich die Verantwortung, so das Unternehmen – und besonders auf Lieferantenseite gab es viele Auswirkungen wie Insolvenzen.
„Die Entwicklung zeigt aber, wie brutal sich der Möbelmarkt verändert hat. Es geht heute nicht mehr nur darum, wer groß ist, sondern wer verlässlich wirtschaftet, Kundenbeziehungen ernst nimmt und Lieferantenpartnerschaften langfristig pflegt“ - Hannes Haffner, geschäftsführender Gesellschafter der Einrichtungshaus Föger GmbH
… gleiche Stärke bei Föger
Ist es heute schwieriger, gute Mitarbeiter:innen zu finden, und noch wichtiger, sie zu halten, investiert Föger stärker in Arbeitszeitmodelle, interne Ausbildung, Teamkultur und Wertschätzung. Zum Beispiel mit dem Föger Handwerkertag, dem geplanten Föger LAB, einer E-Bikestation und der Einführung von Exoskeletten als gesundheitsfördernde Arbeitsunterstützung.
Zudem setzt das Einrichtungshaus auf Energie der hauseigenen PV-Anlage auf dem fast vollständig mit Solarpaneelen ausgestatteten Dach des Einrichtungshauses, die jährlich rund 750.000 kWh Strom produziert. Föger geht mit der Zeit und denkt auch Digitalisierung weiter: von der Rohrpost zur KI. Kundendaten, Planungsdaten, Liefertermine, Produktinformationen, Energie- und Marketingdaten sollen intelligent genutzt werden, um Abläufe schneller und Beratung besser zu machen. KI kann vorbereiten, sortieren und Prozesse beschleunigen; ersetzen kann sie die Menschen nicht, die weiterhin das zentrale Element bleiben.
Blick gen 2036
Daran wird auch zum Jubiläum nicht gerüttelt – und der Blick nach einem bewegten Jahrzehnt ins nächste gerichtet. Was kommt? Föger 2036 versteht sich nicht nur als Möbelhaus, sondern als Wohn- und Zukunftshaus für Tirol: mit Beratung, Qualität, Energiekompetenz, Digitalisierung, Service, regionaler Verantwortung und einem Einkaufserlebnis, bei dem sich Kund:innen wohlfühlen.