Starkes Wachstum in den Emerging Markets
Ein stabiles Umsatzwachstum von +2,3% – in lokaler Währung sogar um +24% – zeigte sich ebenfalls in der Region Emerging Markets, zu der unter anderem die Türkei, Osteuropa, der Mittlere Osten, Indien und Afrika zählen. Unterstrichen wird das auch durch eine neue regionale Produktionsstätte in Kairo. Um der Größe, Dynamik und strategischen Bedeutung des indischen Marktes Rechnung zu tragen, wird Indien ab 2026 als eigenständige Region India etabliert.
Einzig die Region Greater China verzeichnete einen Umsatzrückgang von -7,1 % – in lokaler Währung um -3,2 % – aufgrund der anhaltenden Marktschwäche. Dennoch konnte die BSH ihre Position als führender nicht-chinesischer Hausgerätehersteller im Markt behaupten.
Trendumkehr beim Kochen
Viele Produktfamilien der BSH befinden sich trotz herausfordernder Rahmenbedingungen auf Wachstumskurs. So gelang der BSH im Bereich Kochen eine Trendumkehr: Bei Öfen wurde ein Umsatzplus von +2,0 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt, bei Kochfeldern und Dunstabzugshauben ein Plus von +2,6 % – mit einem deutlichen Trend hin zu Kochfeldern mit integriertem Dunstabzug. Auch die Produktbereiche Geschirrspülen (+2,1 %) sowie Consumer Products (+0,1 %) konnten Wachstum verzeichnen. Der Kundendienst der BSH, ein maßgeblicher Faktor für die Sicherstellung der Produktlanglebigkeit und die Zufriedenheit von Konsumenten und Handelspartnern, ist mit einem leichten Umsatzanstieg von +0,3 % im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls weiter auf Wachstumskurs. Rückläufig war der Umsatz in den Bereichen Kühlen (-4,0 %) sowie Wäschepflege (-1,0 %). Ursächlich hierfür war vor allem das umkämpfte Marktumfeld, das sich besonders in der Region Greater China mit einer negativen Umsatzentwicklung in beiden Produktfamilien niederschlug.
Fokussierte Investitionen in Forschung und Entwicklung
2025 investierte die Gruppe noch mehr in F&E und das fokussiert. Das Ziel: stärkere Konsumentenorientierung und eine schnellere Marktreife von Produkten und Innovationen. Aus diesem Grund wurden die Investitionen mit Aufwendungen von 847 Millionen Euro und einem Anteil von 5,6 % am Jahresumsatz im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht.
CFO Dr. Thorsten Lücke: „Im Markt überzeugende Innovationen, vorangetrieben durch Investitionen sowie Ausgaben für Forschung und Entwicklung, sind einer der Wachstumstreiber der BSH.“
Darüber hinaus blieb die BSH mit zukunftsgerichteten Investitionen in Höhe von 463 Millionen Euro und damit 3,1 % des Umsatzes weiter auf einem hohen Niveau und stützte damit ihre Wachstumsstrategie in den Märkten. Investiert wurde beispielweise in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, die Erfüllung steigender Sicherheitsanforderungen an die IT-Infrastruktur sowie in Kundenservice, Marktpräsenz und Vertrieb.