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BRANCHENRADAR: Akustikdecken im Sinkflug

03.12.2018

Der Umsatz mit Akustikdecken weist für das laufende Jahr einen Rückgang von 3% auf 28,4 Mio Euro aus. Der Grund ist vor allem bei mangeldem Baupersonal zu suchen.


Grafik: BRANCHENRADAR.com

BRANCHENRADAR.com hat wieder die Zahlen für Akustikdecken erhoben. Diese weisen einen überraschenden Rückgang von 3% ggü. Vorjahr aus. Vor allem der Fachkräftemangel dürfte dafür verantwortlich sein. 

Die Baukonjunktur boomt, insbesondere im Nicht-Wohnbau. Trotzdem sinkt im laufenden Jahr die Nachfrage nach Akustikdecken voraussichtlich um knapp zwei Prozent gegenüber Vorjahr auf 1,7 Millionen Quadratmeter. Die Erlöse der Materialhersteller von Akustikdecken schrumpfen um nahezu drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 28,4 Millionen Euro.
Einen Erklärungsansatz für die doch überraschende Trendwende liefern die im Mai verabschiedete EU-Entsenderichtlinie sowie die verschärften Baustellen-Kontrollen der Finanzpolizei, die offensichtlich zu einer massiven Ausdünnung der Personalkapazitäten im Trockenbau führten. Jedenfalls liegt der Trockenbau österreichweit auf zahlreichen Baustellen im Zeitrückstand. Auf Ebene der Produktgruppen erfolgte die Kontraktion jedoch nicht auf breiter Front, sondern trifft ausschließlich Metall-Decken. Im Vergleich zu 2017 verringert sich deren Umsatz um fünfzehn Prozent. Der Absatz von Gips- und Faserplatten wächst dagegen um knapp vier Prozent geg. VJ.

Im kommenden Jahr könnte der Markt wieder an Fahrt aufnehmen, wenn es dem Trockenbau gelingt, ausreichende Personalkapazitäten bereitzustellen. In diesem Fall prognostiziert BRANCHENRADAR.com Marktanalyse den Materialherstellern ein Erlösplus von vier Prozent gegenüber dem laufenden Jahr.

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