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Das war die Frankfurter Ambiente 2020

19.02.2020 15:55

Zwei Namen beherrschten das Messegeschehen in Frankfurt zwischen dem 7.-11. Februar. Wir wiederholen sie an dieser Stelle bewusst nicht, sondern orientieren uns an den vielen guten Gesprächen die in diesen Tagen stattfanden.


Tischware von Kahla.

Die EK Servicegroup empfing ihre Partner in gemütlicher Atmosphäre.

Novis zeigte Farbe.

Bugatti machte Eindruck mit italienischem Design, u.a. den Handtaschen-Teekochern.

Die German Design award-Ausstellung auf der Ambiente; Fotos: Lilly Unterrader/wohninsider

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt bilanzierte: „Zwei solche Ereignisse zu einer Messe muss eine Veranstaltung erst einmal verkraften."

Und sie tat es. Besser als gedacht. So waren zwar heuer spürbar weniger Menschen in den Messehallen, trotzdem war der Kanon der Aussteller fast einhellig. "Für jene, die kamen, konnten wir uns mehr Zeit nehmen und qualitativ gute Gespräche führen." Und nicht nur das, auch war die Ambiente in diesem Jahr wieder eine rege Ordermesse.

Zu den Fakten

So vermeldete die Messe Frankfurt zwischen dem 7.-11. Februar auf Ausstellerseite ein Wachstum auf 4.635 Unternehmen aus 93 Ländern auf einer Fläche von 310.240 Bruttoquadratmetern.

Auf Besucherseite reisten rund 108.000 Einkäufer aus knapp 160 Ländern zur Ambiente. 62 Prozent davon kamen aus dem Ausland. Auf Deutschland folgten hier Italien, Frankreich, Niederlande, Spanien, Großbritannien, Türkei, USA, Russland, Japan und China. Zuwächse gab es in diesem Jahr etwa aus Estland, Japan, Jordanien, Kolumbien, Rumänien und der Türkei.

Rahmenprogramm und einige Neuerungen

Neben dem gewohnt üppigen Rahmenprogramm, wie etwa die Verleihung der Kücheninnovationspreise 2020 oder des Plagiarius für die "besten Fälschungen" bot man heuer erstmals auch dem boomenden Bereich der HoReCa eine eigene Plattform. Vor dem Hintergrund des weltweit wachsenden Marktes bot die 2020 neu eingerichtete Halle 6.0 eine perfekte Anlaufstelle für nationale und internationale Entscheider im Hospitality-Segment – darunter Hotelketten, Restaurantbesitzer, Cateringunternehmen, Cruiselines und Airlines.

Nachhaltigkeit und Design

Zwei Themen, von denen wir uns wohl nie wieder verabschieden werden, prägten ebenfalls das Messegeschehen. Zum einen wurde man dem Thema Nachhaltigkeit mit den langjährigen Kooperationen mit der World Fair Trade Organization (WFTO) und MADE51, einem Projekt des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) gerecht. Zudem spiegelte auch der Ethical Style
Guide diese Entwicklung deutlich wider. Das kuratierte Verzeichnis listet ökologisch und sozial verträglich produzierende Aussteller auf der Ambiente. Die aktuelle Edition präsentiert 314 Unternehmen aus 49 Ländern und damit 27 Prozent mehr als im Vorjahr.

Aber auch die Themen Müllvermeidung und Einsatz von wiederverwendbaren oder recycleten Materialien zeigte sich fast überall. So etwa präsentierte Berndes eine Alupfanne aus 30 recycleten Aludosen.

Dem Thema Design wurde man mit der neuen Sonderpräsentation Focus on Design, heuer mit Brasilien im Brennpunkt, gerecht. Die fünf Designstudios Rodrigo Almeida, Bianca Barbato, Brunno Jahara, Sérgio J. Matos und Rain zeigten in der Galleria 1 herausragende Produkte und gaben detaillierte Einblicke in die aktuelle Kreativszene ihres Landes. Weitere Publikumsmagneten waren außerdem wieder die Sonderschau Ambiente Trends sowie die Ausstellung zum German Design Award.

Einen ausführlichen Bericht zur Messe sowie einige Produkthighlights finden Sie in der nächsten Ausgabe von wohninsider, erscheint am 24. April 2020.

Die nächste Ambiente ist jedenfalls schon terminisiert und findet vom 19. bis 23. Februar 2021 statt.

www.ambiente.messefrankfurt.com








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