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EK Servicegroup: Gemeinsam gegen Corona

25.03.2020 07:32

Mit 4.000 Fachhandelsparntnern europaweit in mehr als 6.000 Geschäften spürt die EK Servicegroup an breiter Front die Auswirkungen der Corona-Krise. Nun setzt man ein Maßnahmenpaket.


EK-Zentrale in Bielefeld

Daniel Kullmann, Unternehmenssprecher

Jochen Pohle, Bereichsleiter EK Home ; Fotos: EK-Servicegroup

EK Unternehmenssprecher Daniel Kullmann: "Als Arbeitgeber hat EK eine Fürsorgepflicht für alle rund 700 Kolleginnen und Kollegen in der Gruppe. Gleichzeitig werden wir alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um die existenzbedrohende Krise für unsere Handelspartner abzuwenden. Die staatlich verordnete Schließung von Geschäften, die nicht zur Grundversorgung beitragen, trifft die meisten unserer Anschlusshäuser."

Notfallkonzept mit vier Eskalationsstufen

Innerhalb der EK Gruppe ist bereits ein mehrstufiges Notfallkonzept an allen Standorten angelaufen. Das Konzept definiert vier Eskalationsstufen, die konkrete Maßnahmen zur Vorsorge und zur Aufrechterhaltung des Betriebes vorsehen. Neben der Konzentration auf umfangreiche gesundheitliche Schutzmaßnahmen wurde unter anderem die komplette Schließung der Standorte Bielefeld und Hoevelaken (Niederlande) durch einen Homeoffice-Testtag simuliert, bei denen die Systeme auf Volllast erfolgreich getestet wurden. Dadurch ist auch im Krisenfall die volle Leistungsfähigkeit der EK/servicegroup für die angeschlossenen Handelspartner in der gewohnt hohen Qualität sichergestellt. Die Mitarbeiter, ob in der Zentrale, im Außendienst oder im Homeoffice, werden über das Intranet und täglich mehrere interne Informationsschreiben immer über alle Maßnahmen zeitnah informiert.

Konkrete Ansatzpunkte und Maßnahmen

Bei vielen Handelspartnern des Mehrbranchenverbundes ist der schlimmste Fall spätestens mit der staatlich angeordneten Schließung der Geschäfte eingetreten. Fehlende Einnahmen stehen laufenden Kosten und Verpflichtungen gegenüber, die an die materielle Substanz gehen. Hier unterstützt die EK ihre Handelspartner mit täglichen Informationen via Newsletter und das Händler-Extranet EK Online. Von praktischen Handlungsempfehlungen mit den sechs wichtigsten Dingen, die ein Händler jetzt tun muss, über konkrete Möglichkeiten der staatlichen Wirtschaftshilfe bis hin zu allen wichtigen Muster-Antragsformularen reicht das Angebot.
Der Corona Krisenstab der EK konzentriert sich darüber hinaus auf alle Bereiche, die primär für die Existenzsicherung der Handelspartner relevant sind, wie Tipps für aktuelle Hausbank-, Finanzamts-, Steuerberater- und Vermietergespräche, Möglichkeit von Kurzarbeit im Einzelhandel, Ausnahmeregelungen von der Geschäftsschließung z. B. für Unternehmen mit Kundendienst, Umgang mit dem Personal bei behördlicher Geschäftsschließung, Ermittlung der richtigen Ansprechpartner in den lokalen Behörden für die Händler und vieles mehr.

Selbst eine Checkliste für temporär vermeidbare „Kostenverursacher“ wie Gema, Gärtner, Putzkräfte usw. ist dabei. Mit im Boot sitzen dabei immer auch die Experten der EK Tochtergesellschaft WSG (Wirtschaftsberatung Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.), die viele ganz konkrete Handlungsempfehlungen entwickelt haben und erste Ansprechpartner für alle individuellen Fragen der Händler sind.

Unbürokratische Unterstützung

Jochen Pohle, Bereichsleiter EK Home: "Für den Fortbestand des inhabergeführten Fachhandels ist im Moment pragmatische Unterstützung jenseits von Vertragsklauseln und Formalismen das Gebot der Stunde. Unsere Handelspartner können sich darauf verlassen, dass wir ihnen schnell und unbürokratisch zur Seite stehen. Wenn wir alle zusammenstehen, werden wir diese schwierige Situation mit großem Einsatz gemeinsam bewältigen."

Gleichzeitig richtet der Vorstand der Gruppe ein Schreiben an seine Industriepartner:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die weitere Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundene Anordnung von Geschäftsschließungen führt zu einer sehr kritischen Situation für unsere stationären Mitglieder.

Wir als Verbundgruppe mit fast 4.000 angeschlossenen Händlern werden alles tun was in unserer Macht steht, um diese für unsere Anschlusshäuser existenzbedrohende Krise abzuwenden.

Um Liquiditätsengpässe weitestgehend zu vermeiden, setzen wir voraus, dass Sie die von unseren Mitgliedern erteilten Aufträge ohne Berechnung stornieren und die Auslieferung nicht mehr durchführen. Aufgrund der Schließung der Betriebe ist eine Zustellung der Waren darüber hinaus bis auf Weiteres rein praktisch nicht möglich, bitte lassen Sie uns unnötige und mit Kosten verbundene Annahmeverweigerungen vermeiden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und gehen davon aus, dass Sie der Alternativlosigkeit dieser Maßnahme zustimmen, in unserem gemeinsamen Interesse am Fortbestand des inhabergeführten Fachhandels. Gemeinsam mit Ihnen tragen wir eine große Verantwortung für die Zukunft des mittelständischen Einzelhandels.

Sollten Sie besondere Vereinbarungen über Valuten mit unseren Mitgliedsunternehmen getroffen haben, werden wir diese selbstverständlich umsetzen.

Vielen Dank für Ihre Kooperation in diesen schwierigen Zeiten, die uns allen das Äußerste abverlangen.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Hasebrink                      Martin Richrath                      Susanne Sorg

www.ek-servicegroup.de








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