Social Commerce unterscheidet sich dabei grundlegend vom klassischen Onlinehandel. Während dort häufig eine aktive Produktsuche und intensive Recherche vorausgehen, werden Produkte auf Plattformen wie TikTok oft direkt während des Konsums von Inhalten entdeckt – sprich: Die Kaufentscheidung via Feed.
Eibl beobachtet dabei einen klaren Trend hin zu mehr Komfort beim Einkaufen:
„Konsumentinnen und Konsumenten möchten immer häufiger einfach, schnell und ohne Medienbruch einkaufen. Unterhaltung und Einkauf werden dabei nahtlos miteinander verbunden.“ - Stefan Eibl, Leiter des Masterstudiengangs E-Commerce & AI-Shopping am Campus Wieselburg der FHWN
Kompetenzen für den Handel von morgen
Neben den Potenzialen sieht der E-Commerce-Experte auch Herausforderungen. Für Unternehmen werde Sichtbarkeit zunehmend von Algorithmen und der Qualität ihrer Inhalte bestimmt. Konsumentinnen und Konsumenten wiederum seien stärker mit impulsiven Kaufentscheidungen konfrontiert. Gleichzeitig verdeutliche TikTok Shop, wie stark sich der digitale Handel aktuell verändert.
Entwicklungen wie diese spielen daher auch in der Hochschullehre eine wichtige Rolle und so beschäftigen sich im Masterstudiengang E-Commerce & AI-Shopping Studierende unter anderem mit Social Commerce, Künstlicher Intelligenz, Datenanalyse sowie digitalen Geschäftsmodellen und dem Verhalten von Konsumentinnen und Konsumenten.
„Unser Ziel ist es, Studierende darauf vorzubereiten, neue Plattformen und Technologien nicht nur anzuwenden, sondern deren Chancen, Risiken und Auswirkungen auf Unternehmen und Gesellschaft zu verstehen und aktiv mitzugestalten“ - Stefan Eibl, Leiter des Masterstudiengangs E-Commerce & AI-Shopping am Campus Wieselburg der FHWN
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