imm cologne positioniert sich als Sourcing-Hotspot

Einen Neustart mit klarem Sourcing-Fokus feiert die imm cologne 202. Vier Tage lang präsentierte sie sich und das internationale Angebot in diesem Licht – und gibt damit eine zeitgemäße Antwort auf die Marktanforderungen.

 

Alles neu bei der imm cologne 2026: Die Messe präsentierte sich in diesem Jahr runderneuert und stand vier Tage im Zeichen von Sortimentsplanung und Geschäftsanbahnung. Mit dem Neustart setzte die imm cologne vom 20. bis 23. Januar 2026 auf ein marktgerechtes B2B-Format. 339 Aussteller aus 28 Ländern präsentierten auf einer Bruttoausstellungsfläche von 53.000 Quadratmetern Wohnmöbel im Preiseinstiegs- bis mittleren Segment und für die über 10.000 Fachprofis standen insbesondere die Qualität der Gespräche und die Ordertätigkeit im Mittelpunkt.

Mit dem Neukonzept zelebrierte die Fachmesse den Jahresauftakt für die internationale Einrichtungsbranche – verlässlich, maßgeschneidert für die aktuellen Marktanforderungen und auf Sourcing zugeschnitten.

 

„In einem anspruchsvollen Marktumfeld zählt vor allem Effizienz. Die imm cologne 2026 hat genau dafür eine fokussierte B2B-Sourcing-Bühne geschaffen: schnell orientieren, gezielt beziehen, neue Kontakte knüpfen. Aussteller und Fachbesuchende haben das Format entsprechend genutzt“ - Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse

 

Die imm cologne 2026 spannte unter dem Leitthema „World of Interiors“ den weiten Bogen des Interior Designs und bot zu gewohntem Zeitpunkt direkt zu Jahresbeginn einen zentralen Ort für Vergleich, Beschaffung und Sortimentsgestaltung – und dies mit geschärftem B2B-Profil, mit dem auf Besucher:innenseite der Bedarf der Branche getroffen wurde. Die relevanten Entscheider:innen aus Einkaufsverbänden, Handelsketten, Groß- und Fachhandel sowie Online- und Versandhandel kamen nach Köln, um Anbieterportfolios zu sichten und Partnerschaften aufzubauen, wie die Messe meldet.

Das Feedback zur Qualität der Gespräche und Kontakte fiel überwiegend positiv aus und war vielfach mit konkreten Geschäftsanbahnungen bis hin zu Abschlüssen verbunden. Zu den besuchenden Unternehmen gehörten unter anderem ALDI, Alliance Verband, Amazon, BDSK Handel, Einrichtungshaus Ostermann, Einrichtungspartnerring VME, Europa Möbel Verbund, GARANT Holding, Hans Segmüller Polstermöbelfabrik, IKEA, IMG Group, Krieger Gruppe, Möbel Boss, Next, POCO, porta, Westwing, XXXLutz und Zurbrüggen Wohn-Zentrum. Bei einem Besucher:innen-Auslandsanteil von 57 Prozent zählten Belgien, Frankreich, Großbritannien und die Niederlande zu den stärksten Besuchergruppen Europas.

„Köln ist für uns der ideale Messestandort: hervorragend erreichbar und attraktiv für unsere globalen Kundinnen und Kunden. Die Entscheidung 2026 an der imm cologne teilzunehmen war für uns genau richtig, hier haben wir neue, wertvolle internationale Geschäftskontakte geknüpft”, zieht Fritz Bleilinger, Sales Manager DACH bei Man Wah, ein positives Fazit.
In dasselbe Horn stößt Nermin Terzic, Sales Manager bei Rattan Sedia. „Mit der Besucherzahl und der starken Resonanz der Einkäuferinnen und Einkäufer sind wir zufrieden. Wir hoffen, dass Produkte ‚made in Bosnia‘ ihre Präsenz weiter ausbauen und sich nachhaltig erfolgreich im internationalen Markt etablieren“, ergänzt er.

 

Internationalität, marktreife Möbel und ...
 

Die neue Ausrichtung, der klare Fokus mit Blick auf den Markt – all dies machte die imm cologne 2026 aus. Sie setzte gezielt an der aktuellen Marktrealität an: Veränderte Lieferbeziehungen, neu justierte Sourcing-Strategien und der wachsende Stellenwert internationaler Beschaffungsmärkte prägen derzeit die Branche. Laut der amtlichen Außenhandelsstatistik wird der deutsche Möbelmarkt inzwischen zu rund 60 Prozent durch Importe geprägt; besonders dynamisch entwickelt sich der Import aus China, der von Jänner bis September 2025 auf 2,4 Milliarden Euro stieg und damit bereits rund 30 Prozent der deutschen Möbelimporte ausmacht.
Auf diese (Markt-)Realitäten gibt die imm cologne nicht nur eine Antwort, sondern sie ist die Antwort.

 

„Die imm cologne 2026 hat gezeigt, wie wichtig es ist, Messeformate an die Marktgegebenheiten anzupassen. Wir sind dankbar für das Vertrauen der Aussteller und Besuchenden“ - Bernd Sanden, Director der imm cologne

Entsprechend international präsentierte sich denn auch die Ausstellerriege in diesem Jahr: Unternehmen aus 28 Ländern, darunter Herstellungsunternehmen, Handelsunternehmen und OEM-Spezialist:innen – der Auslandsanteil betrugt 97 Prozent –, zeigten marktreife Lösungen für das Preiseinstiegs- bis mittlere Segment. Besonders stark vertreten waren Anbieter:innen aus Asien, allen voran China mit 252 Ausstellern. Ergänzend erweiterten die Länderpavillons Bosnien-Herzegowina, Brasilien, Japan, Rumänien, Taiwan und Türkei das Angebot und bündelten nationale Marken unter einem gemeinsamen Auftritt.

 

… Branchen-Networking
 

Neben ihrer klaren geschäftlichen Ausrichtung förderte die imm cologne Begegnung und Austausch. Beim „imm cologne interior after-work event“ am ersten Messetag kamen Aussteller:innen, Fachbesucher:innen sowie Medienvertreter:innen in entspannter Atmosphäre zusammen und als zusätzlicher Service für die Messeteilnehmenden ergänzte „imm cologne free coffee“ das Angebot am Morgen.

 

Startschuss für 2027
 

„Die imm cologne 2026 hat gezeigt, wie wichtig es ist, Messeformate an die Marktgegebenheiten anzupassen. Wir sind dankbar für das Vertrauen der Aussteller und Besuchenden“, so Bernd Sanden, Director der imm cologne

„Es bestärkt uns darin, das Profil für 2027 weiterzuentwickeln.“ - Bernd Sanden, Director der imm cologne

So starten bereits die Vorbereitungen für die kommende Messe. Der Termin ist fix: Die nächste imm cologne findet vom 19. bis 22. Jänner 2027 in Köln statt. Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt und bis Ende April 2026 zu Early-Bird-Konditionen anmelden. Weitere Details finden sich online auf der imm cologne-Website.

 

www.imm-cologne.de