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Interview mit Maik Fischer, Direktor der interzum

07.04.2021 06:24

Die interzum 2021 findet rein digital statt. Zahleiche spannende Formate ermöglichen dabei ein innovatives Messeerlebnis. Maik Fischer, Direktor der interzum, erzählt mehr dazu.


Maik Fischer, Direktor der interzum

Lobby

Networking

Networking

Showroom

Trend Stage

Virtual Cafe

Fotos: Koelnmesse


Aufgrund der Entwicklung der Pandemie haben Sie sich dazu entschieden, die interzum rein digital durchzuführen. Was erwartet die Besucher der interzum@home?

 

Maik Fischer: Unsere Aussteller brauchten Planungssicherheit. Aufgrund der weiterhin dynami­schen Entwicklung der Pandemie haben wir uns, in enger Abstimmung mit der Branche, dazu entschieden, die interzum rein digital durchzuführen. Als exklusiv digitale interzum @home lässt sie unsere Besucher Messe völlig neu erleben und bietet ihnen gleichzeitig viele Vorteile, die sie gewohnt sind: Austausch und Vernetzung mit Branchen-Experten, konkrete Business-Leads, viel­fältige Inspirationen durch die Zukunftsmacher und Trendsetter der Branche. Und das alles punktgenau zu dem Zeitpunkt, an dem die Hersteller auf Impulse für eine neue Design-Saison angewiesen sind.

 

Welche Aussteller werden an dem Online-Event teilnehmen?

 

M. Fischer: Wir befinden uns aktuell noch voll im Vertriebsprozess, der auch noch bis mindes­tens Mitte April läuft. Aktuell konnten wir aber schon marktführende Unternehmen wie Hettich, Häfele, Blum, Vauth-Sagel, Grass, Kesseböhmer, Schüco Alu Competence, Titus, Samet, Rehau, Hawa Sliding Solutions, Hailo, Agoform, Sugatsune, Mesan, Servetto, Elektra, Halemeier, Schatt­decor, Impress, Surteco, Continental, Unilin, Fantoni, Sonae Arauco, Grupo Alvic, Senosan, 3B, Europlac, Leggett & Platt International Bedding, Global Systems Group, Spühl, Masias, Fecken-Kirfel, Albrecht Bäumer, Vita Group und Boyteks vom Konzept der interzum @home überzeugen.

 

Wie wird die Messe in der Gestaltung konkret aussehen? Welche Möglichkeiten der Inter­aktion zwischen Aussteller und Besucher wird es geben?

 

M. Fischer: Die interzum @home bietet mit zahlreichen Funktionen die ganze Bandbreite an Chancen fürs Business. Dabei gibt es zwei wesentliche Ziele, die eine Teilnahme als Aussteller an der interzum @home 2021 erfüllen wird: Content, damit sind Produktneuheiten, Wissen, Insights und Trends gemeint, sowie Networking. So gibt es z.B. vielfältige Möglichkeiten zur Präsentation von Produkten und Trends sowie Lösungen für einen Wissenstransfer. Dafür stehen u.a. die digitalen Aussteller-Showrooms, die Product Stages (virtuelle Vortagsbühnen für die Aussteller), die Stages der interzum selbst sowie die Round Tables (digitale Workshop-Sessions der Aussteller) zur Verfügung. Ziel unserer digitalen Plattform ist eine Maximierung der Gesamt­reichweite. Die Erschließung neuer internationaler Kontakte ist dabei genauso wichtig wie das Aufrechthalten von Kontakten zu bestehenden Kunden – gerade in der derzeitigen Zeit sozialer Distanz. Die interzum @home lebt also sehr stark vom und für das Networking. So bietet unsere Business Plattform den Ausstellern und Besuchern die Möglichkeit, unter allen Teilnehmern genau die richtige Person für ihr persönliches Business zu finden. Über den visuellen Discovery Graph können relevante Kontakte und Unternehmen ganz einfach, unterhaltsam und interaktiv ausfindig gemacht werden – entweder über die Netzwerke, persönliche Kontakte oder über ein Matching mit den angegebenen Interessen. Insgesamt ist die Plattform besonders leicht und intuitiv in der Bedienung angelegt. Ungeachtet der digitalen Vorerfahrung der User führt die Startseite, die sogenannte Lobby, in alle Bereiche. Die Besucher bekommen die aktuellen High­lights angezeigt und können einen Blick auf Ihre persönliche Kommunikation und ihre Agenda werfen. So bringt die interzum @home jedem Anwender das echte Messeerlebnis nach Hause.

 

Welche Chancen und Potentiale bzw. welche Entwicklungsperspektive sehen Sie für die Messe – vor allem auch mit Hinblick auf die Veranstaltung 2023?

 

M. Fischer: Die Messekonzepte der Zukunft, sind aus meiner Sicht Hybride Veranstaltungen, denn auf hybriden Veranstaltungen wird das Geschehen am Messestandort onlinetauglich, ent­sprechend weltweit gestreamt und durch digitale Zusatzangebote und längere Verfügbarkeit im Netz bereichert. Deshalb kann eine digitale Plattform das Erfolgsmodell Messe nicht ersetzten, aber auf jeden Fall auch nach der Corona-Krise sinnvoll und nützlich erweitern. Dabei stellen die digitalen Bausteine die logische Ergänzung zur physischen Präsentation in den Hallen dar. Unsere Messen erreichen auf diese Weise über die Protagonisten vor Ort hinaus ein weltweites Millionenpublikum. Grob gesagt: Wissen und Content im Netz, Erlebnis und Socializing vor Ort, immer mit fließenden Übergängen. Und das verbindende Element ist das Networking, das sowohl online als auch offline möglich ist und wichtig bleiben wird. Das setzt allerdings die Bereitschaft bei allen voraus, Messen neu zu denken. Keine Veranstaltung wird wie die andere sein. Wir schneidern analog-digitale Maßanzüge. Je perfekter sie sitzen, desto größer wird der Messe­erfolg für alle Beteiligten.

 

www.interzum.de

 








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