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Kika: Umstrukturierung in Kroatien

06.06.2014 20:07

Der Kika-Eigentümer Steinhoff baut laut einem Zeitungsbericht in Kroatien um, indem er seine Präsenz zurückschraubt. Demnach soll Kika an zwei Standorten einem zu Steinhoff gehörenden Möbeldiscounter weichen.


Kika ist mit vier Standorten in Kroatien vertreten, laut Medienberichten sollen zwei einem Discounter weichen.

Der zur südafrikanischen Steinhoff-Gruppe gehörende Möbelhändler Kika schraubt seine Präsenz in Kroatien zurück. Kika soll dafür an zwei von vier seiner Standorte in Kroatien durch den Möbeldisconter Emmezeta ersetzt werden, die ebenfalls zu Steinhoff gehört, berichtete die Zeitung "Poslovni dnevnik". Kika Österreich dementierte den Bericht gegenüber der APA in einer ersten Reaktion nicht."Poslovni dnevnik" nannte als Grund für den Rückzug von Kikadie baldige Eröffnung des ersten schwedischen Ikea-Standortes in Kroatien. Des Weiteren werden Verluste von Kika in Kroatien angeführt, die im Vorjahr 56,3 Millionen Kuna (7,4 Mio. Euro) betragen haben sollen. Im Vergleich dazu hatte der direkte Kika-Konkurrent Lesnina im Eigentum der XXXLutz-Gruppe 2013 einen Gewinn von 19,2 Mio. Kuna. Emmezeta (im Rahmen von Flima d.o.o.) wies ebenfalls einen Gewinn in Höhe von 11,1 Mio. Kuna aus.

Kika: Re-Branding
Der Vorstandsvorsitzende der Conforama Italia (Emmezeta), deren französische Mutter 2011 von Steinhoff übernommen wurde, Slobodan Skolnik,bestätigte in dem Zeitungsbericht das Re-Branding von Kika. Kika beitreibt zwei Märkte in Zagreb und je einen in Rijeka und Slavonski Brod. Jener in Rijeka soll künftig ebenfalls durch Emmezeta ersetzt werden. Das Unternehmen will demnächst in einer Pressemitteilung über "bestehende Themen betreffend unserer Filialen in Osteuropa" informieren, so eine Sprecherin.(Quelle: APA)

www.apa.at 








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