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Licht an - Light & Building schafft Durchblick

22.10.2019 06:11

Von 8.-13. März ist es wieder soweit. Frankfurt wird in Licht und Glamour gehüllt, wenn die Light & Building in ihrer nächsten Ausgabe erstrahlt. Auch hier ein Fokus: Digitalisierung.


Foto: Lilly Unterrader/wohninsider

Es werde Licht - oder auch nicht. Die Light & Building bringt es auf den Punkt: Die Digitalisierung macht es möglich und treibt synchron Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und Designs in innovative Sphären. Von 8. bis 13. März 2020 stehen die Frankfurter Messehallen wieder im Zeichen von progressiver Gebäudetechnologie und flutendem Licht.

LED, Lumen und mehr

Neue Konzepte fordern immer öfter den Verzicht auf Stromkabel. Gleichzeitig soll LED-Technik mehr Lumen bei  geringerem Energieverbrauch und kompakterem Format leisten. Damit wird die neu gewonnene Dynamik zur DNA der Formgebung. Design und Funktion werden spielerisch Teil des Interieurs. Kupferdrähte, die der Stromversorgung von Leuchten dienen, werden beispielsweise in Stoffsegeln verwebt – ganz nach Bedarf sichtbar oder dem Auge verborgen.

Alle Leuchtenformen sind denkbar – sie werden zu poetischen Statements, zu opulenten, eleganten oder filigranen Requisiten von Wohn- und Arbeitsbühnen. Egal, ob leuchtend oder abgedunkelt. Immer hoch performant, immer dynamisch. Es ist außerdem die Stunde bisher eher leuchtenferner Materialien: Leder, Textilien, netzartige und ultra-leichte Gewebe, Papier, Pappe, Kork oder Gummi und auch Porzellan, Keramik sowie recycelte Stoffe halten Einzug in die Welt des Leuchten-Designs – überraschende Oberflächen und nie dagewesene Verarbeitungsstrukturen inklusive.

Mega-Gesellschaftstrend Nachhaltigkeit

Diese Variabilität ermöglicht es, auch nachhaltige Materialien für die Konstruktion der Leuchten zu verwenden. Dem ökologischen Gedanken verpflichtet sich die Lichtbranche auch im Bereich des Energieverbrauchs. Smarte Zusatzfunktionen hocheffizienter LEDs ermöglichen es, mit ein und derselben Leuchte viele Funktionen abzubilden. Jede Lichtatmosphäre von warm bis kalt, vom perfekten Arbeitslicht bis zum stimmungsvollen Candlelight ist mit nur einer Leuchte realisierbar. Berührungsempfindliche Paneele für die Dimmung werden elegant ins Design integriert – Komfortzuwachs garantiert. Gleiches gilt für die innovative „warmDim“ Technologie. Ebenso können Leuchten, die teils schon  Multimedia-Stationen gleichen, lange effizient genutzt werden. Anstatt ein neues Modell zu produzieren, kann das alte Produkt durch Software-Updates auf den neuesten Stand gebracht werden. Dies führt zu einer enormen Reduktion des Materialaufwandes.

Von binär zu digital

Die Digitalisierung der Lichttechnik ermöglicht einen ausgeprägten Grad der Vernetzung – sei es via Bluetooth, Wi-Fi oder LAN. Auch deshalb ist „Vernetzung“ eines der Top-Themen der Jubiläums-Light + Building. Internationale Aussteller nutzen die Weltleitmesse in Frankfurt am Main, um ebenfalls internationalen Besuchern Produktinnovationen und Vernetzungsbeispiele zu präsentieren. Der Claim der Edition 2020 lautet „Connecting.Pioneering.Fascinating.“. Dabei fördern insbesondere Produkthybride die im Dreiklang letztgenannte „Faszination“. Hierbei fasziniert nicht nur die Loslösung von herkömmlichen Materialien, sondern vor allem die neuen Funktionen und Eigenschaften der Leuchten. Oft geling das, indem sie stilistisch aus dem bekannten Kontext herausgelöst werden.

Weitere Themen

Immer kleiner werdende Leuchten dank Mikrobaukörper der LEDs, dekorativen Leuchten und Young Design werden auch bei der kommenden Ausgabe beleuchet.

Das Young Design Areal auf der Light + Building zählt sicher dazu. Einem internationalen Publikum präsentieren junge Talente dort exklusive Einzelstücke. Das Ziel: Innovative Leuchten-Designs zur Serienreife zu bringen. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2019.

Die Light & Building findet vom 8.-13. März in Frankfurt/Main statt.

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