Christopher Boss, Geschäftsführer des Veranstalters trendfairs: „Wir wollen unseren Gästen, den Unternehmen genauso wie den Besuchern, eine einmalige Plattform bieten. Deswegen haben wir das Format konsequent weiterentwickelt.“
Nach dem erfolgreichen Markteintritt 2024 geht sein Team in diesem Jahr mit einem deutlich erhöhten Marketingbudget an den Start. Zudem wurde die Positionierung noch einmal fokussiert und die Besucheraktivierung intensiviert. Hinter der gezielten Ansprache von Projektanten und Architekten steht eine Besonderheit des Schweizer Marktes: etwa zwei Drittel der Haushalte wohnen zur Miete, die höchste Quote Europas (Quelle: Bundesamt für Statistik). Ein Großteil der Küchen wird deshalb nicht vom Endkunden gekauft, sondern von Bauträgern, Wohnungsgesellschaften und Generalunternehmern geplant und beschafft.
Wer den Schweizer Markt erreichen will, muss das Projektgeschäft erreichen. Genau darauf richtet die siex 2026 ihr Besucherprofil aus: mit der Verlegung der Messetage auf Montag bis Mittwoch und einer direkteren Ansprache von Architekten, Projektentwicklern und Wohnbaugesellschaften. Auch das Angebot wächst: Mit dem neuen furniture square erhalten ausgewählte Möbelmarken aus der Design- und Premiumbranche eine eigene, kuratierte Plattform. Und mit der Erweiterung um Badmöbel folgt die Messe einer Entwicklung, die Handel und Planung längst vorantreiben: Küche und Bad wachsen zusammen. Im Schweizer Projektgeschäft werden beide ohnehin gemeinsam geplant und beschafft. Für Besucher heißt das: mehr relevante Anbieter pro Besuch. Für Aussteller: ein Publikum, das mit konkreten Projekten kommt. Beim Besucherprofil setzt trendfairs auf Qualität statt Masse: 88 Prozent des Fachpublikums kamen 2024 aus der Schweiz. Für 2026 hat das Team die Besucheraktivierung deutlich intensiviert: zahlreiche Kooperationen mit den führenden Fachmedien und Verbänden und gezielte Einladungsprogramme über Multiplikatoren aus Handel, Planung und Projektgeschäft.
„Wir versprechen niemandem Rekordzahlen. Wir versprechen die richtigen Gespräche: Schweizer Handel, Planer, Architekten, Projektentwickler – die Menschen, die hier über Küchen und Einrichtung entscheiden“, sagt Christopher Boss.
Gen Z als Branchenthema
Die Stage macht die siex 2026 zur Wissens- und Dialogplattform. Mit einem Programm entlang der Fragen, die die Branche tatsächlich umtreiben. Den Blick nach vorn öffnet Trendforscher Sacha Willemsen mit Furnishing Futures: Wie Megatrends unser Wohnen neu erfinden. Um nachhaltigen Küchenbau geht es bei Angela Meuter (Loosli) und Alessandra Mezzatesta (Berner Fachhochschule).
Die Perspektive von Architektur und Planung bringen Andrin Schweizer und Judit Solt (Chefredaktorin espazium) in einem Talk sowie im Panel mit Patric Simmen auf die Bühne. Und das Zukunftsthema Fachkräfte greift ZEAM auf: Die Agentur, die gemeinsam mit dem VSSM (Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten) junge Menschen fürs Schreinerhandwerk gewinnt, zeigt, wie Betriebe die Generation Z finden – und halten. „Megatrends, Nachhaltigkeit, Planung, Nachwuchs – das sind die vier Fragen, die gerade jeden Betrieb in der Branche beschäftigen", sagt Christopher Boss.
„Wer zur siex kommt, nimmt zu jedem Thema etwas Konkretes mit nach Hause.“
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