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Stolz auf Holz: Österreichische Holzindustrie legt 2017 um 2,2% zu

06.06.2018

7,87 Mrd. Euro konnte die österreichische Holzindustrie - mit ihren Teilbereichen Holzbau-, Möbel-, Platten-, und Ski-Industrie - im Jahr 2017 umsetzen. Die Exporte wurden sogar um 4,2% gesteigert.


Mag. Herbert Jöbstl, Dr. Erich Wiesner, Dr. Erlfried Taurer (v.l.)

Mit einer Steigerung um 2,2% konnte die heimische Holzindustrie im vergangenen Jahr 7,87 Mrd Euro umsetzen. Das umfasst die 1350 Holzbaubetriebe mit ihren 26224 Mitarbeitern. Das stabile Beschäftigungsniveau sowie eine hohe Exportquote zeichnen diese Branche aus. 2017 betrug diese knappe 70% bei einem Volumen von 5,7 Mrd. Euro. Damit steht ein Plus von 4,2% unter dem Strich.

So reüssierte die Möbelindustrie
Für den Teilbereich Möbelindustrie (Möbelbau ohne Zulieferer) bedeutet das 2017:

  • ein schwaches Plus von 0,1% gegenüber Vorjahr mit einem Umsatz von 1,99 Mrd. Euro. Die Produktion von Wohn-, Schlaf- und Esszimmern aus Holz konnte um 3,6% zulegen.
  • Der Ladenbau konnte das Jahr mit einem Produktionsplus von 23,5% abschließen.
  • Die Exporte konnten um 4,2% gesteigert werden.
  • Kernländer sind das Inland und die europäischen Nachbarländer.

Auf Holz wird gebaut
„Durch die guten Prognosen und Rahmenbedingungen wird auch das Investitionsklima gestärkt. Sowohl in die Wertschöpfungstiefe als auch in die Erweiterung von Trocknungskapazitäten wird investiert. Renommierte Architekten haben den Baustoff Holz für sich entdeckt. Weltweit werden derzeit spektakuläre Bauten aus Holz errichtet – großteils mit österreichischem Know-how“, kommentiert Mag. Herbert Jöbstl, Vorsitzender der österreichischen Sägeindustrie.
Und der Obmann-Stellvertreter des Fachverbandes der Holzindustrie, Dr. Erlfried Taurer fügt hinzu: „Gerade in Zeiten von extremen Wetterkapriolen muss die Holzbranche zusammenhalten. Die weltweit angesehene österreichische Holzindustrie hat 2017 gezeigt, dass sie ein sicherer Abnehmer der heimischen Rundhölzer ist. Leider ist Rohstoffknappheit für eine international hoch kompetitive Holzindustrie keine Option, daher müssen wir gemeinsam mit der Unterstützung von Forstexperten und Waldbesitzern an der Rohstoffmobilisierung weiter arbeiten. Mit dem politischen Willen sind wir am besten Weg zu einer Vorzeigebranche, die als moderne Industrie auch keinen Abfall kennt.“

www.holzindustrie.at

 

 








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