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Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie erwartet weiter Höhenflug

21.09.2021 11:33

Mit prima Zahlen bislang und auch für die kommenden Monate rechnet der Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie aktuell.


Grafik: StaBa, VdDK

Auch das zweite Corona-Jahr bilanziert die deutsche Küchenmöbelindustrie sehr positiv. Die Umsätze liegen per Juli 2021 mit plus 14,7 Prozent klar über dem Niveau des Vergleichszeitraums von 2020 und auch zum Vor-Coronajahr 2019, sie stützen die Entwicklung der gesamten Möbelindustrie – so die Einschätzung von Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Deutschen Küchenmöbelindustrie (VdDK e.V.), Herford. In Summe ist trotzdem Vorsicht geboten.

Stefan Waldenmaier: „Die Gesamtsituation bleibt angespannt – trotz guten Wachstumszahlen und hoher Nachfrage: durch Störungen bei Lieferketten, der Materialversorgung, bei logistischen Abläufen und – bei stagnierender Impfquote – möglicherweise der Arbeitskräfteverfügbarkeit.“

Nach guten Umsatzzuwächsen im ersten Halbjahr 2021, jedoch auch dem Greifen der Effekte der Umsatzsteuersenkung ab Juli 2020 sei unter dem Strich ein außerordentlich gutes Wirtschaftsjahr 2021 erwartbar.

Was zudem auch Mut machen würde, sei das rege Treiben der Küchenbranche bei den Haus- und Gemeinschaftsausstellungen der Küchenbranche in Ostwestfalen-Lippe. Im jetzigen „Küchenherbst“ gegen Ende September zeigen rund 150 Hersteller der Küchenbranche auf etwa 50.000 Quadratmeter Gesamtfläche an insgesamt zwölf Standorten ihre Neuigkeiten.

Starke Exporte

Sehr solide stellt sich auch der Auslandumsatz per Juli dar. Mehr als 1,46 Mrd. Euro bedeuten 44 Prozent der Gesamtumsätze. Saldiert per Juli stehen beachtliche 26,7 Prozent Exportwachstum im Vergleich per 7-2020 in den Büchern. Und auch gegenüber dem Vor-Coronajahr 2019 legt das Auslandsgeschäft zu.
Bemerkenswert dabei ist auch, dass die wertmäßigen Auftragseingänge im Inland – selbst in rückläufigen Phasen – meist über den Auftragseingängen nach Stückzahlen liegen. Dieser für die Branche bedeutende Sachverhalt spricht für steigende Durchschnittspreise und diese wiederum für die höhere Wertigkeit von Küchen und höheres Wertbewusstsein auf Verbraucherseite.

In Summe blickt der deutsche Küchenmöbelverband positiv in die Zukunft.

Stefan Waldenmaier: „Auch auf längere Sicht steht einem Fortschreiben der Erfolgsgeschichte ‚Küche‘ nichts im Weg: Im Inland wollen sich die jetzt massiv in den Ruhestand eintretenden Babyboomer nochmals gut einrichten, die akkumulierten Vermögen haben Höchststände, eine kluge Nachhaltigkeits- und Einwanderungspolitik sollte für zusätzliche Nachfrage sorgen.“

www.vhk-herford.de

 








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