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Weihnachtsgeld: Ein Zehntel wird für die eigenen vier Wände aufgewendet

12.12.2024 09:31

Die Österreicher:innen wollen rund 10 Prozent ihres Weihnachtsgelds in Möbel, Reparaturen oder Sanierung investieren. Das besagt nun eine Umfrage von Innofact AG für ImmoScout24.


Foto: Vitalii Petrushenko

Wofür gibt die heimische Bevölkerung ihr 14. Gehalt aus? Laut einer aktuellen Umfrage von Innofact AG für ImmoScout24, geht ein Zehntel in die eigenen vier Wände, für Reparaturen, Sanierung, neue Möbel oder Umzug und Kaution. Ungeschlagen in der Statistik: das Sparen oder Investieren mit 21 Prozent. Weitere 15 Prozent der Österreicher:innen verwenden ihr Weihnachtsgeld für Geschenke, Feiern und die Festtage.

3 Prozent planen Möbel oder Haushaltsgeräte

Das eigene Zuhause profitiert bei vielen vom Weihnachtsgeld: 6 Prozent der Österreicher:innen planen, die Extra-Zahlung in Renovierungen, Umbauten oder die Sanierung der eigenen vier Wände zu stecken. Ob es um einen frischen Anstrich im Wohnzimmer, die lang ersehnte neue Küche oder einfach die Reparatur eines knarrenden Bodens geht – das Weihnachtsgeld wird hier zum Heimwerker-Bonus. 3 Prozent nutzen es sogar für die Anschaffung von neuen Möbeln oder Haushaltsgeräten. In der jüngeren Altersgruppe bis 30 Jahre steigt die Zahl leicht auf 5 Prozent an. 1 Prozent hat sich gerade ein neues Zuhause zugelegt und verwendet das Geld für Kaution, Umzugskosten oder ähnliches, bei den jungen Erwachsenen sind das immerhin 3 Prozent.

Ungeschlagen: Sparen und Investieren

Mit 21 Prozent steht das Sparen oder Investieren an erster Stelle bei der Verwendung des Weihnachtsgeldes. Jeder Fünfte will das zusätzliche Geld zurücklegen oder in Finanzanlagen wie Aktien investieren. Besonders ausgeprägt ist dieses Verhalten bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren. In dieser Altersgruppe plant fast ein Drittel (30 Prozent), das Weihnachtsgeld für die Zukunft zu nutzen.

Auch die festliche Jahreszeit selbst bleibt ein wichtiger Fokus. 15 Prozent der Österreicher:innen geben an, ihr Weihnachtsgeld für Geschenke, Feiern und die Festtage rund um Weihnachten und Neujahr auszugeben. In der jüngeren Altersgruppe sind es sogar 19 Prozent. Die gleiche Zahl – ebenfalls 19 Prozent – plant, die zusätzliche Zahlung für den nächsten Urlaub zu verwenden. Insgesamt bleibt die Verwendung des Weihnachtsgelds für Reisen mit 15 Prozent für alle Befragten ein bedeutender Faktor.

Laufende Kosten tilgen

Etwas weniger Menschen verwenden das Weihnachtsgeld für den Alltag: 11 Prozent der Befragten geben an, es für laufende Kosten auszugeben. Unter den 18- bis 29-Jährigen ist dieser Anteil mit 5 Prozent jedoch deutlich geringer. Kredite oder alte Rechnungen zu begleichen, steht ebenfalls bei 8 Prozent auf dem Plan. In der jüngeren Generation spielt dies mit 3 Prozent eine weniger zentrale Rolle.

Fine Dining? Nicht bei uns?

Rund 3 Prozent reservieren die Zahlung für teure persönliche Anschaffungen wie Autos, Mode oder Schmuck. Für teure Restaurantbesuche scheint das Weihnachtsgeld in Österreich weniger auf den Tisch zu kommen. Nur 1 Prozent der Befragten plant, die zusätzlichen finanziellen Mittel in feine Menüs oder ausgefallene Dinner zu investieren.

Für die Umfrage hat die Innofact AG im November 2024 für ImmoScout24 rund 511 Österreicher:innen von 18 bis 65 Jahren online repräsentativ für die österreichische Bevölkerung befragt.

www.immoscout24.at








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