So treiben der weltweite Trend zu nachhaltigen Heizlösungen und die immer strengeren Anforderungen an Emissionen und Effizienz die technologische Weiterentwicklung von Feuerstätten stark voran und verändern ihre Rolle im Wärmemarkt. Sie werden zunehmend nicht mehr nur als Einzelprodukt betrachtet, sondern als Bestandteil integrierter Heiz- und Energiekonzepte.
„Nur wenn Feuerungsanlagen ständig weiterentwickelt und dadurch effizienter und emissionsärmer werden, können sie auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag als erneuerbare Raumwärmequelle leisten.“ - Bjarne Varre, Aufsichtsratsmitglied von Nordpeis AS und Aussteller der WOF
Gefragt sind Technologien, die sich nahtlos in Smart-Home-Konzepte integrieren lassen, zugleich steigen die Anforderungen an Design und Komfort. Die Innovationsschwerpunkte der Branche verschieben sich – von der reinen Wärmeerzeugung hin zu Systemintegration, digitaler Steuerung, Filtertechnologie und hoher gestalterischer Qualität. Neben technischen Kriterien bleibt jedoch auch der emotionale Faktor entscheidend: Der Kamin ist weiterhin ein Gestaltungselement im Wohnraum, verbunden mit Atmosphäre und Behaglichkeit – Stichwort: „hygge“, Tendenz: Wachsend. Hinzu kommt der steigendeWunsch nach Versorgungssicherheit und größerer Autarkie, verbunden damit, dass der Kamin zunehmend als Ergänzung zu bestehenden Heizsystemen betrachtet und Holz als regional verfügbarer Energieträger neu bewertet wird.