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Zahn in Zahn

15.10.2020 07:56

EGGER setzt fortan noch stärker auf vollautomatische Produktion. Mit einer neuen Frontenanlage auch für kleine Losgrößen wurde hier ein weiterer Schritt gesetzt.


Im Fokus stehen vollautomatische und verkettete Produktionsprozesse sowie stets gleichbleibend hohe Qualität.

Das bringt Flexibilität für Kunden von der Serienfront bis hin zu Sonderformaten.

Auf 63 Stellplätzen können im Flächenlager der neuen Frontenanlage bis zu 6.000 Halbformate sortenrein oder auch chaotisch gelagert werden. Fotos: EGGER

©BARLO Fotografik Tobias Schneider

Hand in Hand und Zahn in Zahn. Mit dieser Investition in Vollautomatisierung und Verkettung unterstreicht EGGER einmal mehr seine Kompetenz in Sachen Möbelfertigteile. Die neue Frontenanlage für kleine Losgrößen am EGGER Standort Bünde komplettiert das Produktportfolio bei Möbelfertigteilen.

Verstärkt wurder dadurch auch die Zusammenarbeit mit Partner Horatec. Mit der neuen, vollautomatisierten Frontenanlage werden jetzt auch kleine Losgrößen effizient produziert und schnellere Lieferzeiten garantiert. Die Fertigungsdaten werden überwiegend via EDI-Anbindung vom Kunden direkt übermittelt. Fehlerquellen durch manuelle Übertragung werden so verhindert.

Georg Stolzlechner, Leitung Vertrieb Produktbereich Möbelfertigteile: „Unser Fokus bei der Entwicklung neuer Anlagen liegt auf vollautomatischen und verketteten Produktionsprozessen und stets gleichbleibend hoher Qualität.“

Das passt von vorne bis hinten

Auf der neuen Anlage in Bünde fertigt EGGER problemlos Möbelfronten aus melaminharzbeschichteten Platten und jetzt auch aus PerfectSense Lackplatten. Seit der Einführung im Jahr 2015 schreiben die hochglänzenden und matten Premium-Oberflächen eine Erfolgsgeschichte. Aufgrund ihrer überzeugenden Eigenschaften – angenehme Haptik und Anti-Fingerprint bei matt und die extreme Tiefenwirkung bei gloss – sind sie auch für Möbelfertigteile stark nachgefragt.

Stolzlechner: „Unsere Kunden wissen es zu schätzen, dass das jeweilige Trägermaterial sowie die Kante und die Veredelung zum Möbelfertigteil von einem Hersteller kommen. Dazu kommen noch unsere kompetente Unterstützung bei technischen Themen, Möbelkonstruktion und Dekorauswahl und fertig ist das optimale Paket des Komplettanbieters.“

Optimal aufgestellt

Jährlich produziert EGGER an den Standorten St. Johann in Tirol (AT), Bünde (DE), Rambervillers (FR) und dem Partnerbetrieb Horatec rund zehn Millionen Quadratmeter Möbelfertigteile.

Stolzlechner: „Viele Tischler haben sich bereits strategisch auf den Zukauf von Fertigteilen eingestellt. Wir merken aber auch, dass sich immer mehr Unternehmen aus der Möbelindustrie dazu entscheiden, Teile zuzukaufen.“

Schneller reagieren

EGGER ist mit seiner Produktion bestens aufgestellt, um Kunden bei Kapazitätsspitzen zu unterstützen und Serien- sowie Objektgeschäfte zu produzieren. Durch die Vernetzung der Fertigteilwerke werden Auftragsschwankungen innerhalb der Organisation im jeweiligen Standort ausgeglichen. Das gewährt bestmögliche und kontinuierliche Lieferzuverlässigkeit.

Stolzlechner: „Mit unserer eigens gegründeten, werksübergreifenden Vertriebsorganisation und Spezialisierung des jeweiligen Standorts sind wir flexibler geworden. Durch kurze Entscheidungswege ist es uns möglich, auf Kundenwünsche fokussierter sowie schneller einzugehen und zu reagieren.“

www.egger.com








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