GfMTrend zeigt feierlich Stärke

Unter dem Motto „COOL BAVARIA“ beging GfMTrend seine 50. Jahreshauptversammlung, feierte die Münchner DNA und Erfolgsgeschichten – vom Wachstum gegen den Trend über starke Tools und Kooperationen bis zu den „TrendYs“.

 

Allen Grund zu feiern hat GfMTrend .- und zelebrierte dies bei seiner 50. Jahreshauptversammlung. Unter dem Motto „COOL BAVARIA“ kehrte der Verband anlässlich dieses Jubiläumsevents am 5. und 6. Juni zu seinen Wurzeln zurück: nach München, wo GfMTrend einst gegründet wurde und auch die erste Jahreshauptversammlung stattfand. Für die Gesellschafter stand daher außer Frage, das Jubiläum in der Isarmetropole zu begehen.

 

„Das macht unseren Verband aus: bayerische Wurzeln, gelebte Tradition und gleichzeitig die Offenheit für neue Ideen“ – Monika Simon, Geschäftsführerin von GfMTrend

Dies spiegelte sich auch im Konzept der Jahreshauptversammlung wider: Mit neuen Formaten schuf GfMTrend zusätzliche Möglichkeiten für den persönlichen Austausch und die Vernetzung unter den Gesellschaftern.

Dass Zusammenarbeit und Teamgeist dabei auch Spaß machen dürfen, zeigte die „Bayerische Olympiade“ im Augustiner-Keller. In zwölf Disziplinen – vom Maßkrugstemmen bis zum Bierdeckelzielwerfen – konnten die Teilnehmenden ihr Geschick unter Beweis stellen und zugleich den Zusammenhalt innerhalb ihrer Teams stärken.

 

Wachstum gegen den Markttrend

Auch wirtschaftlich blickt GfMTrend auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück:

 

„2025 war kein leichtes Jahr, aber ein Jahr, auf das wir stolz sein können“ - – Monika Simon, Geschäftsführerin von GfMTrend

 

Während der Gesamtmarkt leicht rückläufig war, erzielten die Gesellschafter von GfMTrend ein Umsatzplus von knapp über einem Prozent und entwickelten sich damit gegen den Trend. Noch stärker entwickelte sich die Ausschüttung an die Mitglieder, die um 7,6 Prozent zulegte. Reüssieren kann der Verband auch 2026. Zwar bleiben die Rahmenbedingungen herausfordernd und der Möbelhandel liegt aktuell mehr als vier Prozent unter dem Vorjahresniveau, doch GfMTrend entwickelt sich mit einem Minus von etwas mehr als drei Prozent dennoch erneut besser als der Markt. Als wichtiger Stabilitätsfaktor erweist sich dabei das Küchensegment, in dem sich das Konditionsgefüge im vergangenen Jahr noch einmal verbessert hat.

Top Entwicklung, u.a. in Österreich
 

Bemerkenswert ist zudem die Entwicklung der Gesellschafter aus Österreich, der Schweiz und Südtirol. Im letzten Jahr legte diese Gruppe um 10,7 Prozent zu, aktuell sind es sogar 16,5 Prozent. „Unsere Stärke liegt in der Nähe zu den Menschen“, so Monika Simon.

 

„Die enge Betreuung der Mitglieder, die Nähe unserer Händler zu den Endverbrauchern in den jeweiligen Regionen sowie die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Industrie und Handel sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren unseres Verbandes.“ – Monika Simon, Geschäftsführerin von GfMTrend

Push durch KI …
 

Um sich künftig noch stärker auf den Menschen und die persönliche Kundenbeziehung konzentrieren zu können, bietet Künstliche Intelligenz wertvolle Unterstützung. In seiner Keynote zeigte Jörg Mosler auf, wie KI als „digitaler Mitarbeiter“ zahlreiche Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen kann. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Automatisierung von Prozessen im Kundenservice über die Optimierung von Planungs- und Montageberichten bis hin zur effizienten Erstellung von Social-Media-Inhalten. So gewinnen Unternehmen Zeit für das, was den Unterschied macht: den direkten Kontakt zu Kunden und Mitarbeitenden.

 

… sowie M-Connect und Jubiläumskampagne
 

Marketingleiter Torben Peters berichtete anschließend über die positive Entwicklung von M-Connect. Inzwischen nutzen 75 Handelspartner die Content-Plattform, um Social-Media-Inhalte, bezahlte Kampagnen und weitere Marketingmaßnahmen zentral zu beziehen und regelmäßig auszuspielen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Handels vor Ort zu erhöhen und neue Zielgruppen anzusprechen.
Auch die Jubiläumskampagne mit Nobilia sowie die Marc-Harris-Kampagne mit personalisierten Landingpages und Adressable TV-Werbung lieferten starke Ergebnisse und sorgten für zusätzliche Aufmerksamkeit bei den Endverbrauchern – die nächste scharf kalkulierte Marketingkampagne für Marc Harris ist bereits in Vorbereitung.

 

Starke Partnerschaften & neue Projekte
 

Einen Überblick über die Entwicklung der wichtigsten Warengruppen gaben die Produktmanager Björn Huhnold und Michael Liß. Dabei wurde deutlich, dass mit einzelnen Industriepartnern wie Wiemann, RMW, Ballerina oder Häcker zum Teil außergewöhnlich starke Zuwächse erzielt werden konnten. Gleichzeitig gelang es dem Einkaufsteam, neue Lieferanten in das Portfolio aufzunehmen. Damit konnten im Markt entstandene Lücken geschlossen und den Mitgliedern zusätzliche Sortiments- und Vermarktungsmöglichkeiten eröffnet werden.

Mit Bernd Weisser, Geschäftsleiter Vertrieb & Marketing bei Nobilia, war auch ein Vertreter der Kernlieferanten zu Gast. In einer unterhaltsamen Ansprache skizzierte er die Grundlagen einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit und betonte das gemeinsame Ziel, die Partnerschaft mit GfMTrend als Systemlieferant weiter auszubauen – auch über das Kernsortiment Küche hinaus. Wachstum sei selbst unter schwierigen äußeren Rahmenbedingungen möglich, wenn beide Seiten konsequent an einem Strang ziehen.
Carl-Christoph Held, Geschäftsführer der 3C Gruppe, gilt seit jeher als Verfechter strategischer Partnerschaften. Warum diese heute seiner Ansicht nach wichtiger denn je sind, brachte er ebenfalls in einem Gastbeitrag auf den Punkt: „Wir machen das, um einer zunehmend volatilen Welt entschlossener begegnen zu können.“ Als Grundlage erfolgreicher Partnerschaften nannte Held das Erkennen gemeinsamer Interessen, die Auswahl passender Partner, den Aufbau von Vertrauen und Transparenz sowie die Formulierung konkreter gemeinsamer Ziele. Entscheidend sei dann, die Zusammenarbeit aktiv zu steuern und kontinuierlich an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Welche Innovationskraft aus solchen Partnerschaften entstehen kann, zeigt die Zusammenarbeit von 3C und RMW. Aus ihr ging das erfolgreiche Mix-&-Match-Farbkonzept hervor, das mit GfMTrend nun um einen dritten Partner erweitert wird.

Ein erstes Ergebnis dieser Kooperation präsentierte Sabine Breitenstein, Senior Area Sales Manager bei Zimmer + Rohde. Sie stellte einen neuen Beratungsansatz für den Möbelhandel vor, der auf Erkenntnissen der Wahrnehmungspsychologie basiert und den Gesellschaftern neue Impulse für das Verkaufsgespräch bietet. Ein exklusiver Gesprächsleitfaden für die Berater:innen der GfMTrend-Gesellschafter am Point of Sale befindet sich in Ausarbeitung. Auch beim neuen Marc-Harris-Studiokonzept, das den Gesellschaftern erstmals mit einer großen Bühnenshow in München präsentiert wurde, stehen nicht nur schlagkräftige Exklusivmodelle im Vordergrund, sondern auch die Mix-&-Match-Methode, die stimmige Wohnbilder schafft.

 

Kooperation mit MZE mit neuen Perspektiven
 

Für zusätzliche Impulse in der Verbandsarbeit soll künftig auch die neue Kooperation mit MZE sorgen, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung offiziell vorgestellt wurde. Die Zusammenarbeit umfasst zahlreiche Ansatzpunkte und soll insbesondere den Austausch von Know-how sowie die Vernetzung beider Gemeinschaften fördern – mehr dazu auch hier online.

„Aus strategischer Sicht sind wir zwei ähnlich ausgerichtete Verbände. Wir setzen auf den Mittelstand und möchten ihn mit allem, was wir tun, dabei unterstützen, zukunftsorientiert zu handeln. Diese gemeinsame Zielsetzung verbindet uns. Umso mehr freuen wir uns, nun offiziell eine Kooperation einzugehen“ – Monika Simon, Geschäftsführerin von GfMTrend

 

Ehrungen
 

Wie sehr die GfMTrend-Gesellschafter die Werte des Mittelstands leben und innerhalb der Branche als Vorbilder agieren, zeigt auch die Vielzahl an Ehrungen, die in diesem Jahr verliehen werden.
So erhalten insgesamt 27 Mitgliedsunternehmen für ihre zehnjährige Zugehörigkeit zu GfMTrend die Ehrennadel des Verbandes.

Seit 25 Jahren gehören Möbel Frings (Neunkirchen), Möbel Happel (Hückeswagen), Möbel Kattenborn (Lennestadt), Küchenexpert (München), Nicolini Küchen-Studio (Köln) sowie Ricardo Paul Wohndesign (Lüneburg) dem Verband an.
Auf 40 Jahre Verbandszugehörigkeit blicken Föcking-Tenk (Velen-Ramsdorf), Möbel Frevert (Bad Pyrmont) und Möbel Maack (Husum) zurück.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft bei GfMTrend werden Möbel Bemmerl (Agendorf), Brenk Wohnideen (Mannheim), Küchenzentrum Oberland (Bad Tölz), Löchle Küchenzentrum (Grafing) und Putz Küchenmeister (Bad Birnbach) ausgezeichnet.

 

Neue Delegierte, neue Impulse
 

Auch die Delegiertenwahl stand auf der Tagesordnung. Dabei wurde ein ausgewogener Mix aus erfahrenen und jüngeren Unternehmerpersönlichkeiten, die unterschiedliche Regionen und Vertriebsformate innerhalb des Verbandes repräsentieren, in das Gremium gewählt. Neu in den Delegiertenkreist gewählt wurden Michaela Gottsauner (Möbelhaus Dengler), Christine Singer (Möbel Singer) und Stefan Wannenmacher (ASW Wannenmacher). In ihrem Amt bestätigt wurden Laura Frings-Glombiza (Möbel Frings), Arnd Meyer (Möbelmeyer), Mike Müller (Küchencenter Zwickau) und Sabine Theissen (Wohncenter Greifswald), die zur Einstimmung des neu formierten Gremiums betonte:

 

„Wir arbeiten im schönsten Beruf der Welt – das dürfen wir bei allem, was wir tun, nicht vergessen.“

 

Wachsende GfMTrendYs
 

Maike Leitzgen berichtete zudem von den Aktivitäten und Exkursionen der Nachwuchsgruppe GfMTrendYs, die immer weiter zusammenwächst und mittlerweile auch zwei österreichische Mitglieder zählt. „In einer Zeit, in der vieles in Auflösung erscheint, sucht die jüngere Generation einen Ort der Verlässlichkeit und des Vertrauens. Diesen Ort haben wir mit den ,TrendYs‘ geschaffen“, erklärte sie.

 

Festliche Abende & Preview
 

So viel Zusammenhalt durfte natürlich auch gefeiert werden – sowohl beim Galaabend im Bayerischen Hof als auch beim zünftigen Abend im Augustiner-Keller.

Beim festlichen Jubiläumsabend im Glamour Look entdeckten die Teilnehmenden insbesondere die vom Team der GfMTrend-Zentrale eigens eingerichtete historische Ecke eingerichtet – mit dem Originalschreibtisch von Verbandsgründer Gustav Baumeister sowie zahlreichen Fotos und Erinnerungsstücken aus 50 Jahren Verbandsgeschichte. Es wurde gelacht, gestaunt und manche Anekdote neu erzählt.
Nicht wenige Gesellschafter bezeichneten die Jubiläumsveranstaltung am Ende als die schönste Jahreshauptversammlung in der Geschichte des Verbandes – und die nächste große Verbandsveranstaltung ist auch schon gesetzt: Sie findet vom 13. bis 15. November 2026 in Mainz statt. Die Die 51. Jahreshauptversammlung von GfMTrend geht vom 4. bis 6. Juni 2027 in Neustadt an der Donau, ergänzt durch ein kompaktes Messeformat, in Szene.

 

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