wohninsider 2.2026

02.2026 | April/Mai | wohninsider.at 35 KÜCHE Starke internationale Performance International betrachtet konnte die BSH vor allem in den Emerging Markets zulegen. +2,3 % – in lokaler Währung sogar um +24 % – zeigte sich in der Region, zu der unter anderem die Türkei, Osteuropa, der Mittlere Osten, Indien und Afrika zählen. Unterstrichen wird das auch durch eine neue regionale Produktionsstätte in Kairo. Um der Größe, Dynamik und strategischen Bedeutung des indischen Marktes Rechnung zu tragen, wird Indien ab 2026 als eigenständige Region India etabliert. Einzig die Region Greater China verzeichnete einen Umsatzrückgang von -7,1 % – in lokaler Währung um -3,2 % – aufgrund der anhaltenden Marktschwäche. Dennoch konnte die BSH ihre Position als führender nichtchinesischer Hausgerätehersteller im Markt behaupten. Die einzelnen Produktgruppen Der Bereich Kochen erlebte eine Trendumkehr: Bei Öfen wurde ein Umsatzplus von +2,0 % im Vergleich zum Vorjahr erzielt, bei Kochfeldern und Dunstabzugshauben ein Plus von +2,6 % – mit einem deutlichen Trend hin zu Kochfeldern mit integriertem Dunstabzug. Auch die Produktbereiche Geschirrspülen (+2,1 %) sowie Consumer Products (+0,1 %) konnten Wachstum verzeichnen. Rückläufig war der Umsatz in den Bereichen Kühlen (-4,0 %) sowie Wäschepflege (-1,0 %). Ursächlich hierfür war vor allem das umkämpfte Marktumfeld, das sich besonders in der Region Greater China mit einer negativen Umsatzentwicklung in beiden Produktfamilien niederschlug. Auch die Investitionen in F&E (847 Millionen Euro bei einem Anteil von 5,6 %) wurden erhöht. Das Ziel: stärkere Konsumentenorientierung und eine schnellere Marktreife von Produkten und Innovationen. CFO Dr. Thorsten Lücke erläuterte dazu: „Im Markt überzeugende Innovationen, vorangetrieben durch Investitionen sowie Ausgaben für Forschung und Entwicklung, sind einer der Wachstumstreiber der BSH.“ Darüber hinaus blieb die BSH mit zukunftsgerichteten Investitionen in Höhe von 463 Millionen Euro und damit 3,1 % des Umsatzes weiter auf einem hohen Niveau und stützte damit ihre Wachstumsstrategie in den Märkten. Investiert wurde beispielweise in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, die Erfüllung steigender Sicherheitsanforderungen an die IT-Infrastruktur sowie in Kundenservice, Marktpräsenz und Vertrieb. Ein weiterer Schwerpunkt der BSH liege auf vernetzten und KI-gestützten Lösungen, die konkreten Nutzen stiften und den Alltag spürbar einfacher machen. Hausgeräte werden so von stillen Helfern zu intelligenten Begleitern. Ein Beispiel für KI-gestützte Anwendungen ist der weltweit erste KI-Rezeptkonverter für den Bosch Cookit, der Online-Rezepte in geführte Kochprogramme übersetzt und damit die Rezeptbandbreite ins Unendliche erweitert. Wie geht’s weiter? Auch für die nahe Zukunft sieht die fünfköpfige BSH-Geschäftsführung kaum Entspannung. Umso notwendiger und richtig seien die bereits umgesetzten Strategien, so die Geschäftsführung unisono. Und CEO Matthias Metz fasste schließlich zusammen: „Auch für 2026 rechnen wir unverändert nicht mit Rückenwind. Aber wir haben das Fundament, um uns auch in schwierigen Märkten zu beweisen. Unser Leitmotiv: Widerstandskraft beweisen und in Zukunft investieren. Genau das haben wir 2025 getan. Genau das setzen wir 2026 konsequent und kraftvoll fort. Unser Anspruch ist Märkte gestalten – mit klaren Entscheidungen und konsequenter Umsetzung des Zukunftsfahrplans.“ www.bsh-group.com/at KI unterstützte Sprachsteuerung ist weltweit ein Thema bei der BSH. Ein Beispiel für KI-gestützte Anwendungen ist der weltweit erste KI-Rezeptkonverter für den Bosch Cookit, der Online-Rezepte in geführte Kochprogramme übersetzt und damit die Rezeptbandbreite ins Unendliche erweitert.

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