wohninsider 2.2026

02.2026 | April/Mai | wohninsider.at 41 KÜCHE Mit nur einem Handgriff verschwindet der Allesschneider wieder in der Lade und macht damit Platz auf der Oberfläche. Wir haben bei Thomas Moriz, Vertriebsleiter Einbau für die DACH-Region bei ritterwerk, nachgefragt, was das ritterEinbau-Segment so alles drauf hat: Wie viele Geräte bietet ritter für den Einbau an? Es sind aktuell zehn Modelle – der Sockelsauger SES 10 ist nicht mehr Teil des Sortiments. Restbestände verkaufen wir derzeit noch über den Onlineshop ab. Welche Produkte sind die Highlights und was sind die Punkte, die Kunden daran am meisten schätzen? Unsere Bestseller sind die Allesschneider Einbausysteme, allen voran das Modell AES 62 SR. Die Kunden schätzen die robuste und stabile Verarbeitung des Geräts, den geringen Platzbedarf in der Küche und die einfache Bedienung. Auch die Langlebigkeit spielt in den Augen vieler Kunden eine Rolle, da man das Produkt ja in der Regel mit einer Küche kauft, die ja auch lange halten soll. Warum sind die Einbaugeräte noch immer unterrepräsentiert? Gerade in einer Zeit, wo eine Küche gleichzeitig immer mehr können, aber stets aufgeräumt wirken soll? Ich sehe die ritter Einbausysteme eigentlich nicht als unterrepräsentiert. Unsere Produkte finden sich in zahlreichen Küchenausstellungen in Deutschland und Österreich. Leider ist der große „Vorteil“ der Geräte auch ein Nachteil am PoS. Die Geräte sind gut hinter einer Küchenfront versteckt und werden daher vom Verbraucher oft nicht wahrgenommen. Wir sind also darauf angewiesen, dass der Küchenverkäufer das Thema Einbau-Kleingeräte von sich aus anspricht. Da unsere Produkte aber eher optional sind, wird das Thema im Verkaufsgespräch gerne „vergessen“ oder einfach aus Budgetgründen gar nicht erst angesprochen. Welche Aktivitäten setzt ritter, um das Segment voranzutreiben, bzw. was könnte der Fachhandel hier tun, um diese Produkte zu forcieren? Die Musterbestückung von Ausstellungsküchen im Fachhandel ist einer der wichtigsten Bausteine für den Verkauf unserer Einbausysteme, denn alleine anhand eines Katalogfotos entscheidet sich niemand zum Kauf eines hochwertigen Produkts. Als Anreiz für die Musterbestückung bieten wir dem Fachhandel attraktive Musterrabatte. Unser Außendienst bietet bei Interesse auch gerne Schulungen für das Verkaufspersonal an. Vom Fachhandel würde ich mir wünschen, dass unsere Produkte aktiver, also am besten bei jedem Verkaufsgespräch angeboten werden. Denn auch wenn sie nicht zu den obligatorischen Ausstattungsprodukten (wie Spüle, Abfallsammler, Armaturen etc.) gehören, bereichern sie die Küche mit nützlichen Funktionen und bieten dem Fachhandel eine gute Zusatzmarge bei vergleichsweise geringem Einsatz. Was sind die USPs, die ritter in dem Segment bietet? Nun ja, wir sind der einzige Einbau-Kleingerätehersteller – wenn das kein USP ist!? ;-) Spaß beiseite! Der entscheidende USP ist der geringe Platzbedarf der Geräte. Durch die Montage im Schubkasten sind die Geräte verstaut und somit quasi unsichtbar, was die Küche aufgeräumter und ordentlicher erscheinen lässt. Zusätzlich entfällt lästiges Vorbereiten, Aufräumen und Verstauen in Küchenschränken. Die Einbaugeräte sind zudem ebenso einfach zu benutzen und zu pflegen – letzteres vor allem, da sie in der Schublade vor fettigen Küchendämpfen geschützt sind. Wo sind die Produkte zu sehen und welche Neuheiten sind hier zu erwarten? Die Frage ist für uns schwer zu beantworten. Ein großer Teil unserer Geräte wird in Österreich noch über den Großhandel vertrieben, der sich natürlich auch um die Platzierung von Mustergeräten in den Ausstellungen kümmert. Daher können wir eigentlich keine konkreten Adressen nennen. Eine Neuheit für unseren Einbaubereich haben wir aktuell tatsächlich in der Entwicklung – allerdings wird noch nichts verraten. Voraussichtlich gibt es zum Jahreswechsel 26/27 neue Informationen. Und wie wir auf der Ambiente 2026 erfahren haben, wird diese Neuheit dann auch auf der area30 2027 zu sehen und erleben sein. www.ritterwerk.de

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