Besitzen die Unternehmen aus den deutschsprachigen Regionen in allen Bereichen des Bad- und Sanitärmarktes eine wichtige Marktposition, teils sogar eine globale Vorreiterrolle speziell in den Bereichen Innovation und Produktentwicklung, trägt die Unternehmensberatung Titze GmbH dieser Entwicklung Rechnung und hat von Oktober bis Dezember 2025 die vorhandenen Chancen in den drei deutschsprachigen Märkten analysiert. Das Ergebnis ist die neue Studie „Badmöbel, Spiegelschränke und Lichtspiegel in D/A/CH bis 2030“, die ganz eindeutig aufzeigt: Weniger die Möbelfronten bestimmen heute die Auswahl der Endkund:innen beim Kauf eines neuen Badmöbels, vielmehr sind im Bad der funktionelle Spiegelschrank, der emotionale Lichtspiegel und das hochmoderne Designwaschbecken der eigentliche Blickfang.
Im Aufwind
Dies spiegelt sich auch in der Marktentwicklung aller drei Segmente wieder. Die Studie liefert alle Informationen zur Marktentwicklung bei Badmöbel, Spiegelschränken und Lichtspiegeln von 2015 bis 2025 sowie eine detaillierte Einschätzung aller Fakten bis 2030 – mit spannenden Erkenntnissen. So geht bei schwierigen Rahmenbedingungen wie dem Krieg in der Ukraine, geringer Neubauquote und hohen Bauzinsen der Inlandsmarkt mit Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln in der Region D/A/CH seit 2023 um 3,5% auf 882 Mio. Euro in 2024 zu Herstellerabgabe-preisen Netto zurück. Doch in 2025 ist dann aber ein Anstieg um 3,1% auf 909 Mio. Euro festzustellen. Die Summe entspricht einem Handelsvolumen Brutto von 2.281 Mio. Euro, wobei die Entwicklung in der Schweiz dabei deutlich besser als in Deutschland und Österreich läuft.
Möbel- und Küchenhandel „on top“
Bei der Distribution von Badmöbeln, Spiegelschränken und Lichtspiegeln in den drei betrachteten Ländern kommen die wichtigsten Vertriebswege, Möbelhandel und Küchenhandel, gemeinsam auf 32,5% Marktanteil. Bis 2030 wird deren Wert in D/A/CH allerdings um 0,7% weiter zurückgehen, während der Onlinehandel im gleichen Zeitraum um weitere 1,9% ansteigen wird. Dieser performt in Deutschland allerdings deutlich besser als in Österreich und der Schweiz, so das Studienergebnis.