Die am häufigsten genutzten Smart-Home-Lösungen sind Energiemanagementsysteme, beispielsweise Thermostate, Stromzähler oder internetgesteuerte Heizungs- und Beleuchtungssysteme. Ihr Anteil stieg von 17 % im Jahr 2024 auf 25 % im Jahr 2026. Auch internetverbundene Haushalts- oder Gartengeräte, wie Backöfen, Waschmaschinen, Staubsauger- oder Rasenmähroboter, gewannen deutlich an Bedeutung und legten von 12 % auf 21 % zu.
Smarte Sicherheitssysteme, wie Alarmanlagen, Rauchmelder, Überwachungskameras, Bewegungsmelder oder Türschlösser, nutzten 16 % der Bevölkerung, 2024 waren es noch 9 %.
Kern-Faktoren
Besonders stark nahm die Smart-Home-Nutzung bei jüngeren Menschen zu. Unter den 16- bis 24-Jährigen verdoppelte sich der Anteil nahezu von 17 % auf 33 %, bei den 25- bis 34-Jährigen stieg er deutlich von 28 % auf 44 %.
Neben dem Alter zeigt auch der Bildungsstand Unterschiede in der Verbreitung von Smart-Home-Lösungen: Am weitesten verbreitet sind Smart-Home-Lösungen bei Personen mit Hochschulabschluss: Fast jede zweite Person (48 %) nutzt entsprechende Anwendungen, gegenüber 22 % der Personen mit Pflichtschulabschluss.
Smarte Features
Smarte Unterhaltungsgeräte sind weiterhin der am weitest verbreitete Anwendungsbereich von smarten Geräten und Systemen. 2026 nutzten 74 % der Bevölkerung zumindest ein mit dem Internet verbundenes Unterhaltungsgerät, nach 66 % im Jahr 2024. Am häufigsten kommen Smart-TVs zum Einsatz: Ihr Anteil stieg von 60 % auf 68 %. Smarte Audiosysteme oder Lautsprecher verwenden mittlerweile 32 % der Bevölkerung, gegenüber 26 % zwei Jahre zuvor.
Zum vernetzten Alltag vieler Menschen zählen neben Smart-Home-Lösungen und smarten Unterhaltungsgeräten auch virtuelle Sprachassistenzsysteme. Virtuelle Sprachassistenzsysteme werden 2026 von 26 % der Bevölkerung genutzt. Vor allem bei den 16- bis 24-Jährigen nahm die Nutzung virtueller Sprachassistenzsysteme zu, ihr Anteil stieg gegenüber 2024 von 30 % auf 38 %. Junge Frauen nutzen Sprachassistenzanwendungen dabei etwas häufiger als junge Männer (41 % gegenüber 35 %). Auch Wearables, etwa Smartwatches, Fitness-Armbänder oder vernetzte Kopfhörer, sind verbreitet und werden von 34 % der Bevölkerung genutzt.