Welche spannenden Erkenntnisse zeigen sich dabei kurz und knapp? Es lässt sich vor allem viel Potenzial herauslesen. So erreicht der Inlandsmarkt für Sanitärkeramik in der DACH-Region 2025 ein Gesamtvolumen in Höhe von 1.237 Mio. Euro zu Herstellerabgabepreisen Netto, was einem Handelsvolumen Brutto von 3.373 Mio. Euro entspricht. Schneidet die Entwicklung in der Schweiz dabei besser ab als in Deutschland und in Österreich, ist die Perspektive bestens: Das Marktvolumen steigt bis 2030 um weitere 15,9 % an. Das sind durchschnittlich jährlich knapp 3,2 %, adjustiert die Unternehmsberatung Titze GmbH. Bei der Distribution von Sanitärkeramik in den drei betrachteten Ländern bleibt der wichtigste Vertriebsweg der Bad- und Sanitärhandel mit 38,3%. Bis 2030 wird deren Marktanteil in D/A/CH leicht auf nur noch 36,8% zurückgehen.
Gewinner sind der Objektmarkt und speziell auch der Onlinehandel, der in Deutschland mit 19,4% Marktanteil deutlich besser als in Österreich und in der Schweiz, wo der Anteil jeweils bei rund 15% liegt, performt.
Bei den Waschtischen ist in allen drei Ländern eine deutliche Tendenz zur Zunahme von Aussatzwaschtischen und bei den Farben von dunklen Waschtischen festzustellen.
Aufwind mit riesigem Marktpotenzial
Der Wachstumsmarkt Dusch-WCs wird in der Zukunft stärker punkten, so die Unternehmensberatung Titze GmbH angesichts der aktuellen Marktstudie. Die besonderen Vorteile des Dusch-WCs kommen im Objektgeschäft zum Tragen. Für Krankenhäuser, in Rehaeinrichtungen sowie in Alten- und Pflegheimen sind Dusch-WCs interessant, da dort Menschen mit körperlichen Einschränkungen so leichter die Toiletten nutzen können. Diese Tatsache wird in den nächsten Jahren immer häufiger auch den privaten Bereich betreffen, da der demografische Wandel voll durchschlägt und viele ältere Menschen möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben möchten.
Die europäische Kultur steht einem offenen Umgang über die Nutzung eines Dusch-WCs bisher im Wege. Dies bleibt im Verkaufsprozess ein Hindernis. Längst nicht jede:r Verkäufer:in spricht Endkund:innen aktiv auf den Kauf eines Dusch-WCs an.
„Dusch-WCs aber bieten ganz besondere Chancen für ein trading-up beim Verkauf der neuen Badeinrichtung. Verbunden sind damit höhere Verkaufspreise. Durch diese strategische Fehlleistung beim Verkauf wird im Handel definitiv Umsatz verschenkt.“ – Winfried Titze, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung Titze GmbH
Die Folge der stark wachsenden Nachfrage nach Dusch WCs durch die älter werdende Gesellschaft ist der sprunghafte Anstieg des Marktes. Das Volumen wächst von einem Handelsumsatz Brutto in Höhe von 198 Mio. Euro in 2025 auf 382 Mio. Euro in 2030. Auffällig ist die konsequente Ausdehnung von modernen Dusch-WCs durch weitere Funktionen.
Der Anstieg beträgt 70,3 %, entsprechend jährlich mehr als 14%. Der Anteil in Deutschland fällt höher aus, da der Nachholbedarf nochmals deutlich größer ist als in den anderen deutschsprachigen Ländern Österreich und Schweiz.
Entwicklung & Chancen in Zahlen
Die Chance(n) für den Fachhandel liegen also auf der Hand. Welches Potenzial das Bad bietet, welche Marktgröße die Sortimente bis 2030 erreichen, wie Bad- und Sanitärprodukte zukünftig verkauft werden, wie sich die Preise in den einzelnen Produktgruppen entwickeln, welche Trends sich abzeichnen, warum Dusch-WCs dynamischer als alle weiteren Sanitärprodukte wachsen und noch mehr spannende Fragen beantwortet die aktuelle Marktstudie im Detail. Die Studien „Sanitärkeramik in D/A/CH bis 2030“, „Waschtische in D/A/CH bis 2030“ und „Toiletten und Dusch-WCs in D/A/CH bis 2030“ sind bei der Unternehmensberatung Titze GmbH zu beziehen.
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